Lexikon
Schaltalgebra
Anwendung des Formalismus von logischen Verknüpfungen (Boole’sche Algebra) auf Schaltelemente. So kann z. B. ein elektronischer Schalter zwei Zustände annehmen; er ist entweder Strom führend oder stromlos. Diesen Vorgängen entsprechen in der zweiwertigen Logik die Aussagen „ja“ und „nein“. Die UND-Schaltung (Verknüpfung „A und B“) wird durch zwei hintereinander in einer Leitung liegende Schalter A und B dargestellt; ein Strom fließt nur, wenn A und B geschlossen sind. Die ODER-Schaltung (Verknüpfung „A oder B“) wird durch zwei parallel liegende Schalter A und B verwirklicht; ein Strom fließt, wenn A oder B geschlossen ist. Die NICHT-Schaltung (Negation von A) wird durch Öffnen eines Schalters A realisiert (kein Strom). Mit Hilfe der Schaltalgebra lassen sich komplizierte Schaltanordnungen (z. B. in der Datenverarbeitungstechnik) durchrechnen.
Wissenschaft
Gentherapie gegen Krebs
Mit maßgeschneiderten Abwehrzellen lassen sich Blutkrebs und möglicherweise künftig auch andere Krebsarten bekämpfen. von Gerlinde Felix Emily Whitehead hatte Glück im Unglück: Zwar gehörte sie zu den 5 von 100000 Kindern unter sechs Jahren, die pro Jahr an einer akuten lymphatischen Leukämie erkranken. Und ihr half die übliche...
Wissenschaft
Auf Tuchfühlung mit der Sonne
Als erste Raumsonde überhaupt fliegt die Parker Solar Probe durch die Korona und liefert einen sagenhaften Datenschatz von unserem Zentralgestirn. von DIRK EIDEMÜLLER Ikarus ist ein warnendes Beispiel: Wer wie die tragische Gestalt der griechischen Sage der Sonne zu nahe kommt, dem droht sie die Flügel zu versengen. Schon seit...