Wissensbibliothek
Woher kommt der Name des Scharbockskrauts?
Von der Vitamin-C-Mangelkrankheit Skorbut, die auch »Scharbock« hieß und mit den Vitamin-C-reichen ersten Blättern des zeitig austreibenden Scharbockskrauts bekämpft werden konnte. Der früher gefürchtete Skorbut trat vor allem im Winter auf, wenn frisches Obst und Gemüse Mangelware waren und das Scharbockskraut das erste »Frischgemüse« lieferte. Auch auf langen Seereisen forderte er viele Opfer. Allerdings müssen die Blätter vor dem Blühen gepflückt werden, denn während und nach der Blütezeit enthalten sie das giftige Protoanemonin.
Übrigens: Das Scharbockskraut (Ficaria verna) mit seinen gelben Blüten ist überall dort zu finden, wo es feucht ist – in Laubwäldern, Gebüschen, auf Wiesen und an Gräben. Die kleine Pflanze blüht von März bis Mai und besitzt herzförmige bis rundliche Blätter.
Anpassung an stärkereiche Nahrung schon bei Frühmenschen
Das Enzym Amylase in unserem Speichel ermöglicht uns, Stärke bereits im Mund in Zucker aufzuspalten. Heutige Menschen besitzen zahlreiche Kopien des dafür verantwortlichen Gens. Doch wann hat es sich erstmals verdoppelt und damit die Grundlage für unsere kohlenhydratreiche Ernährung gelegt? Eine Studie zeigt nun, dass diese...
Die Suche nach Satelliten-Schwärmen
Technosignaturen um Exoplaneten: Wie sich außerirdische Zivilisationen verraten könnten. von RÜDIGER VAAS Falls es bei nahen Sternen Zivilisationen gibt, die Raumfahrt betreiben und in ihrer Technik nur etwas weiterentwickelt sind als die Menschheit heute, dann könnten diese außerirdischen Intelligenzen ihre Existenz...