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Was passierte in den drei Polnischen Teilungen?
Preußen, Österreich und zusätzlich Russland teilten zwischen 1772 und 1795 das Königreich Polen unter sich auf. Dazu verstrickten sie die zerstrittenen polnischen Adelsparteien in einen Bürgerkrieg. Bei der ersten Polnischen Teilung gelang Preußen die territoriale Verbindung zwischen Brandenburg und Hinterpommern im Westen und dem Herzogtum Preußen im Osten: Es gewann Westpreußen, Netzedistrikt sowie Kulmerland und Ermland hinzu. Österreich nahm sich das Königreich Galizien und Lodomerien (Rotrussland), Russland annektierte das Gebiet östlich der Flüsse Düna und Dnjepr.
Unter Kaiser Leopold II. (Reg. 1790 bis 1792) erklärte Österreich seinen Verzicht auf die Gebietserwerbungen aus dem Türkenkrieg (1787–1792), Preußen im Gegenzug auf Expansionspläne auf polnischem Gebiet. Doch nach dem Tod des Kaisers kam es 1792 zur zweiten Polnischen Teilung, die Preußen Südpreußen einbrachte. Bei der dritten Teilung (1795) geriet auch der Rest Polens unter Fremdherrschaft: Während sich Russland den Rest des östlichen Teils sicherte, schlossen nun Preußen und Österreich durch den Zugewinn von Neu-Ostpreußen und West-Galizien unmittelbar aneinander an.
Wasserstoff aus der Wüste
Der Bedarf an „grünem“ Wasserstoff wird deutlich wachsen. Doch woher soll er kommen? Im Fokus steht der Import aus sonnenreichen Regionen. von GÜVEN PURTUL Grüner Wasserstoff soll das „neue Erdöl“ werden. Doch dazu braucht es sehr viel von dem Gas. Bisher ist es freilich ein rares und daher teures Gut. Das zeigt sich etwa beim...
Moleküle als Speicher für Solarenergie?
Solarenergie ist großartig. Wenn wir es darauf anlegen würden, könnten wir mit ihr den gesamten Energiebedarf der Menschheit decken. Denn global betrachtet schickt die Sonne pro Jahr etwa 7.000– bis 8.000-mal mehr Energie zur Erde, als die gesamte Menschheit im selben Zeitraum verbraucht. Ihr Potenzial für die Energiewende ist...