Wahrig Herkunftswörterbuch
abgebrannt
Wenn man „abgebrannt“ ist, sitzt man nach heutigem deutschem Sprachempfinden nicht in verkohlten Ruinen, sondern man hat schlicht überhaupt kein Geld mehr. Ursprünglich hatte die Wendung jedoch einen sehr realen Hintergrund: Im 16. Jahrhundert bezeichnete sie denjenigen, dessen Haus durch ein Feuer vernichtet worden war – in Österreich nennt man heute noch das Opfer eines Hausbrandes einen Abbrandler. Die Soldaten des Dreißigjährigen Krieges gebrauchten das Wort abgebrannt bereits im Sinne von „verarmt, mittellos“. Von dort gelangte es in seiner heute zumeist bekannten Bedeutung „ohne Geld“ in die Studentensprache. Das sprichwörtliche dreimal umgezogen ist (so gut) wie einmal abgebrannt wird von vielen auf Benjamin Franklins Poor Richard's Almanack von 1758 zurückgeführt, in dessen Vorwort die gleichbedeutende Formel three removes are as bad as a fire zu finden ist.
Wissenschaft
24 Bronzestatuen vom Schlamm befreit
Italienische Archäologen präsentieren einen Sensationsfund: 24 gut erhaltene antike Bronzestatuen im toskanischen Örtchen Casciano dei Bagni.
Der Beitrag 24 Bronzestatuen vom Schlamm befreit erschien zuerst auf...
Wissenschaft
Vom Leben und Sterben der Arten
In den letzten rund 440 Millionen Jahren gab es fünf Massenaussterben. Forschende untersuchen, was den derzeitigen Artenschwund bewirkt. Sie liefern wichtige Erkenntnisse als Grundlage für Politik und Umweltschutz. Kompakt Es gibt viele Gründe für den Artenschwund. Doch künftig wird sich verstärkt die Erderwärmung auswirken....
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Seide aus dem Labor
Gewitzte Gebäudehüllen
Raketenausflug für Bakterien
Neue Therapien in Sicht
25 Kilo Hautstaub
Ein „Zuckerwatte-Planet“ gibt Geheimnisse preis