Lexikon

Schleudertrauma

Peitschenschlagphänomen
meist durch einen Auffahrunfall bedingte Verletzung der Weichteile der Halswirbelsäule durch schnelles Zurück- und passives Vorschleudern von Kopf und Oberkörper. Es kommt zu Verstauchungen oder Einrissen vor allem der vorderen Bänder und manchmal zu Schädigungen der Bandscheiben oder der Blutgefäße. Ein Schleudertrauma äußert sich, häufig erst Stunden nach dem Unfall, durch in den Hinterkopf ausstrahlende Nackenschmerzen, Schwierigkeiten, den Kopf aufrecht zu halten, Ohrgeräusche, Schwindel und Übelkeit, manchmal Schluckbeschwerden. Die Behandlung erfolgt durch Ruhigstellung mittels „Halskrause“ (Schanz-Verband) und krankengymnastischen Übungen.
forschpespektive_NEU.jpg
Wissenschaft

Exzellent oder nicht?

Man kann schauen, wohin man will: In der deutschen Wissenschaftslandschaft ist „Exzellenz“ nirgendwo weit – jedenfalls dem Namen nach. Vor allem die Exzellenzinitiativen und -strategien des Bundes und der Länder haben den Begriff weit gestreut. Aber auch andere Fördermaßnahmen schmücken sich inzwischen zunehmend mit der Phrase,...

Klebstoff
Wissenschaft

Superkleber aus Schleim und Muschelproteinen

Eine Barriere aus Schleim schützt unsere Schleimhäute vor schädlichen Einflüssen – sei es im Mund vor eindringenden Bakterien oder im Magen vor der Magensäure. Einen entscheidenden Beitrag dazu leisten sogenannte Muzine, die strukturgebenden Bestandteile des Schleims. Deren positive Eigenschaften haben sich Forschende nun zunutze...

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Bereich Gesundheit A-Z

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon