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Streitgedicht

Streitlied
Gedichtform des Mittelalters, in der in Rede und Gegenrede um den Wert des betreffenden Gegenstandes gestritten wird (z. B. Vorrang von Wasser oder Wein); dient besonders der Darstellung von Missständen; häufig in allegorischer Einkleidung (Frau Minne und Frau Welt, Mensch und Tod, Frühling und Winter); am bedeutendsten „Der Ackermann aus Böhmen“ des Johannes von Tepl.

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