Lexikon
Tẹlekooperation
mediengestützte arbeitsteilige Leistungserstellung durch individuelle Aufgabenträger, Organisationseinheiten und Organisationen, die über mehrere Standorte verteilt sind. Die Telekooperation erlaubt mit zunehmender Leistungsfähigkeit der Telekommunikations- und Computertechnik den Übergang zu Arbeits- und Organisationsformen, die in immer geringerem Maße von räumlichen und zeitlichen Grenzen geprägt sind. Beispiele sind die internationale Zusammenarbeit von Entwicklerteams ebenso wie eine standortverteilte Sachbearbeitung an heimischen Arbeitsplätzen, die Projektabwicklung in dezentralen und wohnortnahen Büros (Telecenter) oder die mobile Erbringung von Vertriebs- oder Wartungsdienstleistungen am Standort des Kunden. Die vielfältigen möglichen Formen von Telekooperation und Telearbeit schaffen für die Beschäftigten einerseits neue Gestaltungsspielräume, Möglichkeiten der Arbeitszeitflexibilisierung und der Selbstorganisation, andererseits aber auch Risiken wie z. B. Ausgrenzung und Isolation.
Wissenschaft
Algen und Pilze auf dem Mars?
Seltsame Strukturen auf vielen Fotos der NASA-Rover geben Anlass zu Spekulationen über außerirdisches Leben. von RÜDIGER VAAS Als der Dresdner Geologe Ernst Kalkowsky 1908 vermutete, bestimmte geschichtete und knollige Steine im rund 250 Millionen Jahre alten norddeutschen Buntsandstein wären durch Lebewesen gebildet worden,...
Wissenschaft
Ein Erdbeben änderte einst den Verlauf des Ganges
Gewaltige Erschütterungen prägten einst einen mächtigen Strom Asiens: Vor 2500 Jahren hat ein schweres Erdbeben abrupt den Hauptkanal des Ganges im heutigen Bangladesch verlagert, geht aus einer Studie hervor. Dies war wohl mit weiträumigen Überflutungen in der Deltaregion verbunden. Ein erneutes Ereignis dieser Art würde sich in...
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