Lexikon
Tẹlekooperation
mediengestützte arbeitsteilige Leistungserstellung durch individuelle Aufgabenträger, Organisationseinheiten und Organisationen, die über mehrere Standorte verteilt sind. Die Telekooperation erlaubt mit zunehmender Leistungsfähigkeit der Telekommunikations- und Computertechnik den Übergang zu Arbeits- und Organisationsformen, die in immer geringerem Maße von räumlichen und zeitlichen Grenzen geprägt sind. Beispiele sind die internationale Zusammenarbeit von Entwicklerteams ebenso wie eine standortverteilte Sachbearbeitung an heimischen Arbeitsplätzen, die Projektabwicklung in dezentralen und wohnortnahen Büros (Telecenter) oder die mobile Erbringung von Vertriebs- oder Wartungsdienstleistungen am Standort des Kunden. Die vielfältigen möglichen Formen von Telekooperation und Telearbeit schaffen für die Beschäftigten einerseits neue Gestaltungsspielräume, Möglichkeiten der Arbeitszeitflexibilisierung und der Selbstorganisation, andererseits aber auch Risiken wie z. B. Ausgrenzung und Isolation.
Wissenschaft
Fatale Rauchzeichen
Dass Zigarettenrauch nicht gesund ist, weiß man schon lange. Wenn Raucherinnen und Raucher derart stark husten müssen, dass ihnen beinahe das Beuschel zum Hals rauskommt, nennt man das in Österreich deshalb gern einen Friedhofsjodler. Trotzdem war das Gezeter groß, als die Europäische Kommission unlängst empfohlen hat, rauchfreie...
Wissenschaft
Von Helden und Räubern
Jedes Geschäft hat seine Helden. Auch – seien wir mal ehrlich – die an sich so selbstlose und einzig der Wahrheit verpflichtete Wissenschaft. Der Stoff, aus dem ihre Helden sind, ist dabei oftmals der gleiche: Jemand widerspricht mit ganz neuen Erkenntnissen der anerkannten Meinung, wird dafür über lange Zeit angegriffen,...