Lexikon
Temperatụrsinn
die Fähigkeit zahlreicher Tiere, Temperaturunterschiede wahrzunehmen. Hierzu dienen Temperatursinnesorgane (Thermorezeptoren). Bei Insekten sind die Mundwerkzeuge mit Temperatursinnesorganen ausgestattet. Bei Wirbeltieren liegen die Sinneszellen als freie Nervenenden in der Haut oder zur Messung der Innentemperatur in den Aderwänden; Kältepunkte (Krause’sche Endkolben) nahe der Oberfläche, Wärmepunkte (Ruffini’sche Organe) in größerer Tiefe. Kälterezeptoren melden nicht mehr bei Temperaturen über 40 Grad. Ihre Erregung nimmt bei absteigender Temperatur zu. Nur bei sehr hoher Temperatur (zu heißes Bad) erfolgt erneut eine Erregung und führt zur „paradoxen Kälteempfindung“.
Wissenschaft
Spurensuche im Mondgestein
Nach jahrzehntelanger Pause untersuchen Kosmochemiker wieder frisches Gestein von der Mondoberfläche. Erstmals inspizieren sie auch Proben von der rätselhaften Rückseite des Erdtrabanten. von THORSTEN DAMBECK Wer ein Stück vom Mond haben will, muss es persönlich beim Eigentümer abholen. So im September 1969, als Hans Voshage, ein...
Wissenschaft
Wunderwurzel Yams
In der asiatischen Naturheilkunde bewährt, in afrikanischen Ländern als Grundnahrungsmittel unabdingbar und für Europa verheißungsvoll: Yams zeigt hohes Zukunftspotenzial als alternative Ackerfrucht sowie als medizinischer Rohstoff. Text: TAMARA WORZEWSKI Das Geklacker der Metallkugel im Mörserautomaten übertönt jedes andere...
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