Lexikon

Temperatrsinn

die Fähigkeit zahlreicher Tiere, Temperaturunterschiede wahrzunehmen. Hierzu dienen Temperatursinnesorgane (Thermorezeptoren). Bei Insekten sind die Mundwerkzeuge mit Temperatursinnesorganen ausgestattet. Bei Wirbeltieren liegen die Sinneszellen als freie Nervenenden in der Haut oder zur Messung der Innentemperatur in den Aderwänden; Kältepunkte (Krausesche Endkolben) nahe der Oberfläche, Wärmepunkte (Ruffinische Organe) in größerer Tiefe. Kälterezeptoren melden nicht mehr bei Temperaturen über 40 Grad. Ihre Erregung nimmt bei absteigender Temperatur zu. Nur bei sehr hoher Temperatur (zu heißes Bad) erfolgt erneut eine Erregung und führt zur „paradoxen Kälteempfindung“.
Labormaus
Wissenschaft

Wie übertragbar sind Tierversuche?

In der ethischen Diskussion um Tierversuche taucht immer wieder die Frage auf, wie gut die an Tieren gewonnenen Erkenntnisse auf den Menschen übertragbar sind. Eine Übersichtsstudie hat nun ausgewertet, auf welchen Anteil der Tierversuche klinische Studien am Menschen folgten, wie viele zu zugelassenen Therapien führten und in...

Frau, Ferne, Vergessen
Wissenschaft

Der Sinn des Vergessens

Es ist lästig, sich an etwas nicht erinnern zu können. Aber dass wir nicht alles im Gedächtnis behalten, ist eine lebenswichtige Leistung des Gehirns. von rolf heßbrügge Versäumte Termine, Versagen in Prüfungen, geistiger Verfall – Vergesslichkeit ist gefürchtet. Dabei hat es auch eine gute Seite, dass der Mensch vergessen kann:...

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