Wissensbibliothek
Wie wird das Kind überwacht?
Unter der Geburt können die kindlichen Herztöne in Intervallen oder fortlaufend mit einem Monitor oder in bestimmten Abständen mit dem Stethoskop oder einem Ultraschallgerät abgehört werden. Bei normalem Wehenverlauf genügt die Überwachung in regelmäßigen Abständen. In manchen Fällen besteht für das Kind ein erhöhtes Risiko während der Geburt, z. B. bei einem Schwangerschaftsbluthochdruck, einer Herzkrankheit der Mutter oder einer Plazentastörung. Hier wird sich die Geburtshelferin immer für eine durchgehende Überwachung des Kindes entscheiden. Auch bei einer Periduralanästhesie oder dem Risiko eines kindlichen Sauerstoffmangels werden die Herztöne des Ungeborenen ununterbrochen überwacht. Das kindliche Herz kann dabei von außen über ein auf der Bauchdecke der Mutter aufgesetztes Mikrophon oder – nach dem Blasensprung – auch direkt durch eine auf dem Kopf des Kindes angebrachte Elektrode abgehört werden.
Fidschi-Leguane stellen Fernreise-Rekord auf
Damit eine neu entstandene Insel besiedelt werden kann, müssen ihre zukünftigen Bewohner in der Regel über Luft und Wasser anreisen. Wie sich nun herausgestellt hat, sind die Fidschi-Leguane dabei die absoluten Rekordhalter: Vor rund 34 Millionen Jahren sind die Vorfahren dieser Reptilien – in Nordamerika lebende Wüstenleguane –...
Gehirnimplantat lässt teilgelähmte Menschen wieder laufen
Verletzungen des Rückenmarks führen oft zu Lähmungen und Gehproblemen. Nun haben Forscher überraschend herausgefunden, dass eine zuvor nicht mit Bewegungen assoziierte Gehirnregion an der Genesung beteiligt ist: der laterale Hypothalamus. Versuche mit Mäusen, Ratten und Menschen zeigten, dass der laterale Hypothalamus den...