Lexikon

Tiefbohrtechnik

Sammelbegriff für Verfahren zum Herstellen von Bohrungen, beispielsweise über 500 m Tiefe. Verbreitet ist bei solchen Bohrungen das Rotarybohren. In Russland wurde ein Bohrloch über 12 km tief in das Grundgebirge der Halbinsel Kola getrieben. 1987 begann das „Kontinentale Tiefbohrprogramm“, bei dem an einer Stelle in der Oberpfalz (Deutschland), wo sich vor 500 Mio. Jahren eine Landmasse teilte und übereinander schob, ein 10 km tiefes Loch in die Erde gebohrt wurde. Im Gespräch sind auch noch tiefere Bohrungen, die durch die Erdkruste in den Erdmantel dringen.
Wissenschaft

Auf Beutezug im hohen Norden

Die steigenden Temperaturen und das Schwinden des Eises in der Arktis wecken Begehrlichkeiten. Denn die Region ist reich an Rohstoffen. Und sie bietet Raum für neue Handelsrouten. von RALF BUTSCHER Als am 2. August 2007 drei russische Wissenschaftler an Bord des Tauchboots „Mir-1“ den Nordpol erreichten, setzten sie dort umgehend...

Pumpenhalle
Wissenschaft

Warten auf das Wasserstoff-Brennen

Ab 2045 soll kein fossiles Erdgas mehr in Gaskraftwerken verbrannt werden, sondern grüner Wasserstoff. Doch bislang hat kein Kraftwerk bewiesen, dass das klappt. Es gab nur ein paar Mini-Versuche dazu. von KATJA MARIA ENGEL Als Ende 2023 bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel das neue Gaskraftwerk Leipzig Süd feierlich...

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