Lexikon
Torạja
[-dʒa]
ToradjaSammelname für die altindonesischen Inlandstämme (rund 1,5 Mio.) in den Bergländern von Zentralcelebes, keine sprachliche und kulturelle Einheit. Die Toraja sind Pflanzer und Viehzüchter; sie bauen Nassreis auf Terrassen, Mais, Taro und Yams auf Brandrodungsfeldern an. Zu rituellen Zwecken (Totenkult) halten die Toraja Wasserbüffel. Sie wohnen in großen Pfahlhäusern mit weit vorspringendem, oft reich verziertem Dach, das durch eine Holzsäule abgestützt wird. Früher waren Kopfjagd und Menschenopfer verbreitet.
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