Daten der Weltgeschichte
969
Ägypten
Die ismailitisch-schiitischen Fatimiden schließen die Eroberung des Nillandes ab und gründen nördlich der älteren Siedlung Fustat Kairo (arab.: die Siegreiche) als neue Hauptstadt. Im Juni 972 wird die vom Heerführer Gauhar al-Siqilli in Auftrag gegebene Al-Azhar-Moschee fertig gestellt, die sich zum Zentrum der Ismailiten entwickelt. Sie glauben an Ismail als letzten Imam, der nicht tot sei, sondern eines Tages wiederkehre. Politisch beanspruchen die Fatimiden, Träger eines eigenen Kalifats zu sein, das mit den Kalifen von Bagdad und Córdoba um den universellen Herrschaftsanspruch über die islamisch-arabische Welt konkurriert.
Die verborgene Kraft der kleinsten Mikroquasare
Der Ursprung der energiereichen kosmischen Strahlung ist eines der größten Rätsel der Astroteilchenphysik. Denn bisher sind nur einige Quellen dieser schnellen Teilchen und kurzwelligen Gammastrahlung bekannt. Jetzt liefern neue Beobachtungen mit dem NASA-Gammastrahlen-Teleskop Fermi-LAT Hinweise auf zuvor unterschätzte Akteure...
Verheizt!
Heizen mit Holz statt mit Öl gilt als Beitrag zum Klimaschutz. Doch Wissenschaftler warnen: Die Abgase aus Holzöfen sorgen nicht nur für schmutzige Luft, sondern führen zu steigenden Treibhausgas-Emissionen. von GÜVEN PURTUL Das erste von Menschenhand entfachte Feuer war ein Meilenstein der Zivilisation. Über 30.000 Jahre später...