Daten der Weltgeschichte
969
Ägypten
Die ismailitisch-schiitischen Fatimiden schließen die Eroberung des Nillandes ab und gründen nördlich der älteren Siedlung Fustat Kairo (arab.: die Siegreiche) als neue Hauptstadt. Im Juni 972 wird die vom Heerführer Gauhar al-Siqilli in Auftrag gegebene Al-Azhar-Moschee fertig gestellt, die sich zum Zentrum der Ismailiten entwickelt. Sie glauben an Ismail als letzten Imam, der nicht tot sei, sondern eines Tages wiederkehre. Politisch beanspruchen die Fatimiden, Träger eines eigenen Kalifats zu sein, das mit den Kalifen von Bagdad und Córdoba um den universellen Herrschaftsanspruch über die islamisch-arabische Welt konkurriert.
Das reale Leben im digitalen Riff
Korallenriffe und andere Ökosysteme der Ozeane sind zunehmend bedroht, vor allem durch Klimawandel und Überfischung. Hilfe verspricht nun eine Technik aus der Industrie: digitale Zwillinge. Damit lassen sich Szenarien für Anpassungs- und Schutzmaßnahmen durchspielen und vorab im virtuellen Raum optimieren. von ULRICH EBERL Wer...
Die Gebrechlichkeit des Genoms
Forscher untersuchen, wie Schäden im Erbgut den Alterungsprozess beeinflussen. Ihre Vision: Die natürlichen DNA-Reparaturmechanismen so zu verbessern, dass die gesunde Lebenszeit verlängert wird. von FRANK FRICK Graue Haare, faltige Haut, steife Gelenke, erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten, nachlassende geistige Leistung: Für...