Gesundheit A-Z
Lymphödem
Austreten eiweißreicher Flüssigkeit aus den Lymphgefäßen in die umliegenden Gewebsspalten infolge einer Abflussbehinderung mit Schwellung des umliegenden Gewebes (häufig im Bereich der Extremitäten). Als Ursache kommen angeborene Schäden der Lymphgefäße, Entzündungen, Tumoren oder Parasitenbefall (Filarien) in Betracht. Auch nach großzügiger Lymphadenektomie, z. B. bei Brustkrebs zur Verhinderung einer lymphogenen Streuung, kann es zu Lymphabflussstörungen kommen, die durch die Massage des betroffenen Gewebes (manuelle Lymphdrainage) oder mit Kompressionsverbänden behandelt werden. Dadurch wird weiteres Austreten von Flüssigkeit aus den Lymphgefäßen verhindert und die schon ausgetretene Flüssigkeit in die Gefäße zurückgepresst.
Wissenschaft
Tiere in der Antarktis mit H5N1-Virus infiziert
Der Vogelgrippe-Erreger breitet sich weltweit immer weiter aus und dringt dabei bis in die abgelegensten Orte vor, wie eine neue Studie zeigt. Das H5N1-Virus hat demnach inzwischen auch diverse Wildtiere in der Antarktis infiziert, darunter verschiedene Vögel und Säugetiere wie Seeelefanten und Seebären. Der Erreger verbreitete...
Wissenschaft
Die alten Griechen sind noch älter
Ein Archäologe aus Wien und ein deutscher Kernphysiker eichen die Chronologie der Antike neu. von ROLF HEßBRÜGGE Stefanos Gimatzidis sitzt in seinem Wiener Büro, trinkt einen Schluck Tee und hält kurz inne. Dann verrät er: „Ein guter Bekannter von mir, der Professor der Klassischen Archäologie an der Uni Montreal ist, hat mich...