Gesundheit A-Z
Lymphödem
Austreten eiweißreicher Flüssigkeit aus den Lymphgefäßen in die umliegenden Gewebsspalten infolge einer Abflussbehinderung mit Schwellung des umliegenden Gewebes (häufig im Bereich der Extremitäten). Als Ursache kommen angeborene Schäden der Lymphgefäße, Entzündungen, Tumoren oder Parasitenbefall (Filarien) in Betracht. Auch nach großzügiger Lymphadenektomie, z. B. bei Brustkrebs zur Verhinderung einer lymphogenen Streuung, kann es zu Lymphabflussstörungen kommen, die durch die Massage des betroffenen Gewebes (manuelle Lymphdrainage) oder mit Kompressionsverbänden behandelt werden. Dadurch wird weiteres Austreten von Flüssigkeit aus den Lymphgefäßen verhindert und die schon ausgetretene Flüssigkeit in die Gefäße zurückgepresst.
Wissenschaft
Vom Laserblitz zum Teilchenstrahl
Teilchenbeschleuniger liefern brillante Röntgenstrahlung, etwa für die Forschung an Akkus oder Viren. Doch die Anlagen sind groß und teuer. Neue, kleinere und sparsamere Quellen nutzen Laserlicht und könnten neben Röntgen- und Elektronenstrahlen bald auch Protonen und Neutronen auf Knopfdruck liefern. von ANDREA THOSS Seit...
Wissenschaft
Tarnung oder Warnung: Was die Farben von Insekten beeinflusst
Unauffälliges Braun oder leuchtendes Orange? Insekten setzen auf verschiedene Farbstrategien, um sich vor hungrigen Vögeln zu verstecken oder sie abzuschrecken. Eine globale Studie zeigt nun, welche Taktik unter welchen Bedingungen erfolgreicher ist. Demnach bieten Tarnfarben vor allem bei schwachem Licht und bei einer hohen...