Lexikon
Trägerfrequẹnztechnik
ein Verfahren, mit dem man eine Vielzahl von Nachrichten (z. B. mehrere Ferngespräche) gleichzeitig auf einer Leitung überträgt. Dazu wird der einzelne Fernsprechkanal auf eine Bandbreite zwischen 300 und 3400 Hz begrenzt. Anschließend werden verschiedene Trägerfrequenzen mit den Sprachfrequenzen moduliert. Beim Modulationsvorgang wird die Trägerschwingung von zwei Frequenzbändern überlagert, die beide für sich die Information enthalten. Man kann deshalb das eine „Seitenband“ und den Träger selbst unterdrücken, um Bandbreite einzusparen (Einseitenband-Amplitudenmodulation). So können heute maximal 10 800 Telefongespräche auf einer einzigen koaxialen Leitung übertragen werden. Am anderen Ende der Leitung müssen die trägerfrequenten Schwingungen wieder demoduliert, d. h. in den Sprachfrequenzbereich zurückversetzt werden. Ein ähnliches Verfahren wendet man an, um auf einem Fernsprechkanal mehrere Telegrafiekanäle unterzubringen (Wechselstrom-Telegrafie).
Wissenschaft
… wo noch keine Mikrobe zuvor gewesen ist
Am Anfang war Nichts. Und dieses Nichts war voll mit Wasser und einem Riesen namens M’Bomba. Der aber war krank und hatte Bauchschmerzen. Also hat er das gemacht, was wir auch heute noch tun, wenn wir Probleme mit dem Magen haben: Er hat gekotzt. Das Erste, was er erbrochen hat, war die Sonne. Die hat […]
Der Beitrag...
Wissenschaft
KI: Dialekte wecken versteckte Vorurteile
Allein die Art, wie eine Person spricht, kann uns zu Annahmen über ihre Intelligenz verleiten. Einen ähnlichen Effekt gibt es offenbar auch bei großen KI-Sprachmodellen: Diese stufen Menschen mit afroamerikanischem Dialekt signifikant negativer ein als Personen, die das übliche amerikanische Englisch sprechen. Wie eine Studie...
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Ferne Welten aus der Vogelperspektive
FAQ: Klimamodelle
Ein neues Meer im Sonnensystem
Rauschende Raumzeit
Das große Abenteuer
Das vernetzte Gehirn