Lexikon
Tularämie
Hasenpestansteckende Infektionskrankheit der wild lebenden Nagetiere, auf Haussäugetiere (Rinder, Schafe, Schweine, Hunde) und Menschen übertragbar. Der Erreger, das Bakterium Francisella tularensis, wird durch direkten Kontakt oder durch Bremsen und Zecken oder Einatmen von erregerhaltigem Staub übertragen. Je nach Eintrittsort der Erreger werden eine äußere Form mit lokalen Hautgeschwüren, Lymphknotenschwellungen oder -vereiterungen und eventuell Fieber sowie eine innere Form mit typhusähnlichen Symptomen oder Lungenentzündung unterschieden. Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika.
Wissenschaft
Zeitkapsel im Untergrund
Mithilfe von seismischen Wellen spähen Forscher tief ins Innere des Roten Planeten. Sie stießen dabei auf die Spuren eines urzeitlichen Bombardements. von THORSTEN DAMBECK Wer wissen will, wie das tiefe Innenleben der Erde beschaffen ist, wird kein Bohrgerät verwenden. Denn damit könnte man allenfalls einige Kilometer der...
Wissenschaft
Warum die Erreger der Pest wiederholt ausstarben
Das Pestbakterium Yersinia pestis hat in den letzten Jahrtausenden immer wieder große Teile der Menschheit getötet. Möglich machte das offenbar ein einziges Gen im Erbgut des Pesterregers, mit dem sich die verschiedenen Stämme des Bakteriums über viele Jahrhunderte hinweg anpassen und überleben konnten, wie Forschende...