Lexikon

Vorruhestand

eine aufgrund des Vorruhestandsgesetzes vom 13. 4. 1984 geschaffene Regelung, nach der Arbeitnehmer, die in den Jahren 19841988 58 Jahre oder älter waren, aufgrund eines Tarifvertrages oder einer Einzelvereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vorzeitig in den Ruhestand gehen konnten. Seit 1989 gilt auch das Altersteilzeitgesetz vom 20. 12. 1988, das in der Fassung vom 23. 7. 1996 das Vorruhestandsgesetz ablöste. Danach können Arbeitnehmer ab dem 58. (seit 1996 ab dem 55.) Lebensjahr ihre Arbeitszeit auf die Hälfte der tariflichen wöchentlichen Arbeitszeit reduzieren, wenn sie in den letzten 5 Jahren mindestens 1080 Kalendertage sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren. Sie erhalten bei Altersteilzeitarbeit um 20% höhere Bezüge und einen Zuschuss zur gesetzlichen Rentenversicherung. Mit dem 2. Gesetz zur Fortentwicklung der Altersteilzeit vom 27. 6. 2000 wurde der zeitliche Rahmen der Anwendung des Altersteilzeitgesetzes auf Ende 2009 verlängert. Seit 1. 1. 2000 können auch Teilzeitbeschäftigte Altersteilzeitarbeit leisten.
Wissenschaft

An der Grenze des Periodensystems

Forschende erzeugen mithilfe von Teilchenbeschleunigern neue superschwere Elemente. von CAROLIN SAGE Nur wenige Minuten nach dem Urknall entstanden die ersten chemischen Elemente: Wasserstoff, Helium und Lithium. Doch dabei blieb es nicht. Eigentlich fing die sogenannte Nukleosynthese erst anschließend an, denn im Inneren von...

Wissenschaft

Frühwarnung vorm Bergsturz

Die Schweizer Berge stehen unter steter Beobachtung – erst recht nach dem Bergsturz von Blatten im Mai. Satelliten registrieren feinste Bewegungen im Gelände. Legen sie an Tempo zu, kommen weitere Techniken ins Spiel. Das soll die Menschen schützen. von CHRISTIAN BERNHART Als die rund 300 Bewohner des Dorfes Blatten im Walliser...

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