Lexikon
Wellenreiten
Brandungsschwimmen, englisch Surfingursprünglich von den Bewohnern Poly-, Mikro- und Melanesiens als männliche Mutprobe (auf rund 4–5 m langen Brettern) ausgeübter, heute von vielen Anhängern betriebener Sport. Hauptzentrum ist die Hawaii-Insel Oahu (Makahastrand bei Pearl Harbor), wo durch ein breites, dem Strand vorgelagertes Riff Wellen bis zu 15 m Höhe entstehen und wo deshalb oft die Weltmeisterschaften ausgetragen werden. Wellenreiten wird aber auch an anderen geeigneten Küsten betrieben. Auf unterschiedlich konstruierten Brettern (sog. Boards) aus Balsaholz oder Kunststoff, die vorn angespitzt sind und am Heck einen Kiel besitzen, paddeln Wellenreiter den Wellen entgegen, bis sie sich von einer geeigneten Welle zurücktragen lassen, wobei Geschwindigkeiten bis zu 60 km/h erreicht werden.
Wissenschaft
Abstoßendes Licht
Ein bizarres Experiment zeigt, dass Photonen sich gegenseitig wegdrücken können. von DIRK EIDEMÜLLER So spannend die Laserschwert-Kämpfe im „Krieg der Sterne“ cineastisch inszeniert sind: Mit der Realität haben sie nichts zu tun. Denn wenn zwei Lichtstrahlen sich kreuzen, passiert normalerweise nichts: Lichtteilchen – auch...
Wissenschaft
Trickreiche Tropfen
Wie Flüssigkeiten tropfen, fesselt Wissenschaftler, denn darin steckt viel komplexe Physik. Und die zu verstehen, hilft bei technischen Anwendungen. von REINHARD BREUER Tropfen sind allgegenwärtig, und sie sind äußerst vielfältig. In Wolken stießen Meteorologen schon auf Exemplare von fast einem Zentimeter Durchmesser. Noch...
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