Lexikon
Zeitdilatatiọn
ein Effekt, der durch die Relativitätstheorie vorausgesagt wird. Eine Uhr geht für einen relativ zu ihr bewegten Beobachter langsamer als für einen ruhenden Beobachter; anders formuliert: Vergleicht ein Beobachter zwei genau gleich gebaute Uhren, von denen eine ruht, die andere relativ zu ihm sich bewegt, so geht die bewegte Uhr langsamer. Wirklich beobachtbar wird die Zeitdilatation nur bei Relativgeschwindigkeiten, die der Lichtgeschwindigkeit nahe kommen. Experimentell bestätigt worden ist sie beim Zerfall sehr schneller μ-Mesonen (Elementarteilchen), die durch die Höhenstrahlung in der Erdatmosphäre erzeugt werden. Diese Mesonen haben ruhend eine mittlere Lebensdauer von 2,2·10–6 s; Licht durchläuft in dieser Zeit 660 m, die Mesonen durchlaufen tatsächlich die hundert- bis tausendfache Strecke, bis sie zerfallen.
Wissenschaft
Gesunde Mäuse mit zwei Vätern erzeugt?
Mittels Stammzellen und Gentechnik können Mäuse ohne Mutter, dafür mit zwei biologischen Vätern erzeugt werden. Nun haben Forscher die Methodik so verbessert, dass solche Mäuse länger überleben und teils sogar das Erwachsenalter erreichen. Dafür veränderten die Wissenschaftler 20 Gene mit epigenetischen DNA-Modifikationen, um...
Wissenschaft
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Hitzesommer und Überschwemmungen: Längst sind die Folgen des Klimawandels in Deutschland zu spüren. Doch mit naturnahen Maßnahmen können Städte, ländliche Gebiete und Küstenregionen geschützt werden. von JAN BERNDOFF Wer sich in Deutschland vor den Kapriolen des Klimawandels weitgehend sicher fühlte, musste in den letzten Jahren...
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