Lexikon

Zeitdilatatin

ein Effekt, der durch die Relativitätstheorie vorausgesagt wird. Eine Uhr geht für einen relativ zu ihr bewegten Beobachter langsamer als für einen ruhenden Beobachter; anders formuliert: Vergleicht ein Beobachter zwei genau gleich gebaute Uhren, von denen eine ruht, die andere relativ zu ihm sich bewegt, so geht die bewegte Uhr langsamer. Wirklich beobachtbar wird die Zeitdilatation nur bei Relativgeschwindigkeiten, die der Lichtgeschwindigkeit nahe kommen. Experimentell bestätigt worden ist sie beim Zerfall sehr schneller μ-Mesonen (Elementarteilchen), die durch die Höhenstrahlung in der Erdatmosphäre erzeugt werden. Diese Mesonen haben ruhend eine mittlere Lebensdauer von 2,2·106 s; Licht durchläuft in dieser Zeit 660 m, die Mesonen durchlaufen tatsächlich die hundert- bis tausendfache Strecke, bis sie zerfallen.
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Wissenschaft

Wenn es beim Einschlafen ruckt und zuckt

Warum uns beim Einschlafen zuweilen die Glieder zucken, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Man legt sich abends ins Bett und freut sich auf eine erholsame Nacht. Die Augen fallen zu, langsam entschwinden die Gedanken. Doch wenn man schon fast eingeschlafen ist, geht plötzlich ein Zucken durch Arme, Beine oder den ganzen Körper, und...

Rückriem, Moor
Wissenschaft

Moore aus Moosen

Wenn die Wiedervernässung gelingt, sind Moore Kohlenstoffsenken und wertvolle Lebensräume zugleich. von OLIVER ABRAHAM Tiefe Gräben begleiten den Weg ins Amtsvenn-Hündfelder Moor, ihren Grund bedeckt eine trockene, dunkelgrüne Schicht aus getrocknetem Moos. Ein Pegel zeigt mit frisch angetrocknetem Schlamm, dass der Wasserstand...

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