Lexikon
Zero-base-budgeting
[ˈzi:rɔu bɛis ˈb∧dʒətiŋ; englisch]
in der Kosten- und Leistungsrechnung eine Alternative zur herkömmlichen Budgetierung, Ende der 1960er Jahre von der Firma Texas Instruments entwickelt; dient als Instrument zur Gemeinkostensenkung und zum optimalen Einsatz der Ressourcen im Gemeinkostenbereich. Ausgehend von der Basis Null werden alle Verursacher von Gemeinkosten und die dort erstellten Leistungen zunächst in Frage gestellt. Systematisch werden die Notwendigkeit, die Leistung selbst und die Wirtschaftlichkeit, mit der diese Leistung erstellt wird, untersucht. Das Ergebnis der Analyse kann Wegfall oder Modifikation einer Leistung sein. Gemeinkostenwertanalyse, Produkt-Management.
Wissenschaft
Im Wettlauf mit dem Beben
Wann genau ein verheerendes Erdbeben auftritt, kann auch modernste Forschung nicht vorhersagen. Doch mit ausgeklügelter Technik schaffen Wissenschaftler schnelle Frühwarnsysteme, die wichtige Zeit herausholen. von MARTIN ANGLER Island im Mai 2021. Ein Forscherteam aus Zürich versenkt mit einem Schlitten und einer Pistenraupe ein...
Wissenschaft
Elektronenwirbel im Graphen
In dem zweidimensionalen Kohlenstoffmaterial Graphen verhalten sich Elektronen anders als normal: Sie bewegen sich wie eine Flüssigkeit und können auch Wirbel bilden. Solche Elektronenwirbel im Graphen haben Physiker nun erstmals direkt sichtbar gemacht. Dies gelang ihnen mit Hilfe eines hochauflösenden Quanten-Magnetfeldsensors...