Lexikon

Zonenschmelzverfahren

von dem US-amerikanischen Chemiker W. G. Pfann erfundenes Verfahren zur Herstellung besonders reiner Werkstoffe. Von der z. B. in einem Schiffchen befindlichen Substanz wird elektrisch (in einem Hochfrequenzfeld) eine dünne Schicht geschmolzen und diese Schmelzzone langsam in der Substanz weitergeführt. Die an der rückseitigen Begrenzung der Schmelzzone wieder kristallisierende Substanz ist reiner als vorher; die Verunreinigungen bleiben in dem geschmolzenen Teil und wandern mit diesem an das Ende des Schiffchens. Der Vorgang wird meist mehrmals wiederholt. Bei Stoffen mit sehr hohem Schmelzpunkt, z. B. Silicium, wird das tiegelfreie Zonenschmelzverfahren angewandt, wobei man einen Stab des zu reinigenden Materials senkrecht an den Enden einspannt. Das Zonenschmelzverfahren ist wichtig z. B. bei der Gewinnung der in der Halbleitertechnik verwendeten Stoffe, an deren Reinheit höchste Ansprüche gestellt werden.
Wissenschaft

Als der Mars bewohnbar war

Unsere Nachbarwelt war nicht immer der öde Wüstenplanet heutiger Tage. Es gab dort feuchte und lebensfreundliche Oasen – vielleicht sogar noch in der jüngeren geologischen Vergangenheit. von THORSTEN DAMBECK Der 21. Juli 2024 war für die Marsforschung ein besonderer Tag: Damals entdeckte der NASA-Rover Perseverance einen Felsen,...

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Wissenschaft

Der Weltuntergang kommt aus dem Schlauch

Wenn der Weltuntergang kommt, dann kommt er aus dem Schlauch. Aber nicht, weil irgendein geheimes Virenlabor großflächig die Erreger der nächsten Pandemie versprüht. Oder weil jemand den Gartenschlauch nicht zudreht und alles buchstäblich untergeht. Sondern weil ein Asteroid auf der Erde einschlägt. Doch wer treibt diese...

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