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Antiarrhythmikum

Medikament, das einen krankhaft veränderten Herzrhythmus günstig beeinflusst. Antiarrhythmika hemmen je nach Typ verschiedene Ionenkanäle (Natrium, Kalium oder Kalzium) und bremsen so die Weiterleitung bzw. rasche Abfolge von Reizen auf die Herzmuskelzellen oder hemmen die Wirkung des Sympathikus auf das Herz (Betablocker). Je nach Angriffspunkt ordnet man die Antiarrhythmika verschiedenen Klassen (I bis IV) zu; weiterhin zählen Herzglykoside zu den Antiarrhythmika. Da praktisch jedes Antiarrhythmikum als Nebenwirkung den Herzrhythmus auch stören kann, werden diese Medikamente nur bei bestimmten Erkrankungen verschrieben.
Käfer im Bernstein
Wissenschaft

Bernsteinfunde geben Einblick in die Lebenswelt Gondwanas

In Bernstein eingeschlossene Insekten und Pflanzenteile öffnen ein Fenster in vergangene Zeiten. Die meisten dieser Einschlüsse stammen allerdings von der Nordhalbkugel. Nun haben Forschende auch in Ecuador große Bernsteinvorkommen mit zahlreichen Einschlüssen entdeckt. Erhalten sind verschiedene Insekten sowie Spinnweben. Die...

Foto von Kaffeebohnen und einer Tasse Kaffee
Wissenschaft

Morgendlicher Kaffee könnte Herzgesundheit fördern

Für viele Menschen gehört der morgendliche Kaffee zur alltäglichen Routine. Eine Studie zeigt nun, dass diese Gewohnheit potenziell gut für die Gesundheit ist. Der Analyse zufolge hatten Personen, die üblicherweise morgens Kaffee trinken, ein geringeres Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder anderen Ursachen zu sterben, als...

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