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Carboanhydrasehemmer
CarboanhydraseinhibitorenMedikamente, die das Enzym Carboanhydrase blockieren, z. B. Acetazolamid, und dadurch entwässernd wirken. Die Carboanhydrase kommt u. a. in Erythrozyten, im Auge und in den Nierenkanälchen vor, durch ihre Wirkung entstehen vermehrt freie Wasserstoffionen (Protonen). In den Nierenkanälchen wird durch Carboanhydrasehemmer infolge verschiedener Mechanismen mehr Wasser und Elektrolyte mit dem Harn ausgeschieden. Die nach wenigen Tagen einsetzende Übersäuerung (Azidose) hebt die diuretische Wirkung jedoch wieder auf. Daher verwenden Ärzte Carboanhydrasehemmer nicht zur Diurese, wohl jedoch als Mittel gegen die Erhöhung des Augeninnendrucks (Glaukom), da Carboanhydrasehemmer die Kammerwasserproduktion hemmen.
Wissenschaft
Die Suche nach dem Unmöglichen
Verschwundene Galaxien, plötzlich auftauchende Sterne oder fremde Sonden im Erdorbit: Eine Großfahndung nach exotischen Himmelsphänomenen hat begonnen – und bereits zu seltsamen Entdeckungen geführt. von RÜDIGER VAAS Signale mit elektromagnetischen Strahlen und vielleicht mit Neutrinos oder Gravitationswellen sowie indirekte...
Wissenschaft
Neuartiges Schmerzmittel könnte Opioide ersetzen
Mediziner haben einen experimentellen Wirkstoff entwickelt, der Schmerzen besser lindert als Opioide – aber im Gegensatz zu diesen Schmerzmitteln nicht high und süchtig macht. Weil das SBI-810 genannte Medikament gezielt auf nur einen Rezeptor und einen Signalweg wirkt, verursacht es offenbar keine opioid-typischen Nebenwirkungen...