Gesundheit A-Z

Carboanhydrasehemmer

Carboanhydraseinhibitoren
Medikamente, die das Enzym Carboanhydrase blockieren, z. B. Acetazolamid, und dadurch entwässernd wirken. Die Carboanhydrase kommt u. a. in Erythrozyten, im Auge und in den Nierenkanälchen vor, durch ihre Wirkung entstehen vermehrt freie Wasserstoffionen (Protonen). In den Nierenkanälchen wird durch Carboanhydrasehemmer infolge verschiedener Mechanismen mehr Wasser und Elektrolyte mit dem Harn ausgeschieden. Die nach wenigen Tagen einsetzende Übersäuerung (Azidose) hebt die diuretische Wirkung jedoch wieder auf. Daher verwenden Ärzte Carboanhydrasehemmer nicht zur Diurese, wohl jedoch als Mittel gegen die Erhöhung des Augeninnendrucks (Glaukom), da Carboanhydrasehemmer die Kammerwasserproduktion hemmen.
Unterwasseraufnahme mit gelbem Gestein, dunklem Himmel und leuchtenden Partikeln im Wasser.
Wissenschaft

Kontaktfreudiger Erdkern

Aus dem Kern unsere Planeten sickert langsam Material in den Erdmantel ein. Das lässt sich an der Zusammensetzung des Edelmetalls Ruthenium aus Vulkangestein ablesen. von DIRK EIDEMÜLLER Tief im Innern der Erde ruht eine gewaltige Kugel aus Eisen: der Erdkern. Er ist innen fest und in seinen äußeren Bereichen flüssig. Das ist aus...

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Wissenschaft

Treibhauseffekt – menschengemacht

Der natürliche Treibhauseffekt macht unsere Erde erst bewohnbar. Doch menschliche Aktivitäten verschieben das Gleichgewicht und verursachen eine schnellere Klimaänderung als jemals zuvor. Von ELENA BERNARD Durch die Verbrennung fossiler Energieträger setzt die Menschheit innerhalb kurzer Zeit große Mengen an Treibhausgasen frei,...

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