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Glaukom

Glaucoma; grüner Star
Glaukom
Glaukom
Die Strukturen des gesunden Auges (oben) und die Folgen eines erhöhten Augeninnendrucks bei einem Glaukom (unten).
Augenkrankheit, die zu einer Schädigung des Sehnervs und zu Gesichtsfeldausfällen führt. Meistens ist eine Erhöhung des Augeninnendrucks an der Entstehung eines Glaukoms beteiligt. Das primäre Glaukom ist durch eine Abflussbehinderung des Kammerwassers bedingt und tritt akut (Glaukomanfall) oder als chronische Krankheit auf. Das sekundäre Glaukom manifestiert sich nach Augenerkrankungen, Verletzungen des Auges oder durch Tumoren im Augeninneren. Bei einer chronischen Erhöhung des Augeninnendrucks verspürt der Patient oft keine Beschwerden; erst wenn der Sehnerv irreversibel geschädigt ist, kommt es zu Gesichtsfeldausfällen. Die Behandlung eines Glaukoms besteht in der Gabe von augendrucksenkenden Medikamenten (Augentropfen) oder in einer Augenoperation, die den Abfluss des Kammerwassers sichert. Die Früherkennung eines Glaukoms, vor allem bei älteren Menschen, erfolgt durch regelmäßige Messungen des Augeninnendrucks.
Im Eis sind Mammutleichen gut konserviert (Illustration). ©Colossal Biosciences
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