Lexikon
Pupịlle
[
die; lateinisch
]das Sehloch in der Regenbogenhaut des Auges; es erscheint im Allgemeinen schwarz, verengt sich reflektorisch bei Lichteinfall und erweitert sich bei Verdunkelung. Die Aufhebung dieser Pupillenreaktionen weist auf Krankheiten hin, besonders Erkrankungen des Nervensystems, auf Ungleichheiten der Weite der Pupillen zwischen beiden Seiten (Pupillendifferenz, Anisokorie) und auf Entrundungen der Pupille. Außerdem tritt eine Verengung der Pupille (Miosis) durch Einwirkung von Arzneimitteln oder Giften (Eserin, Morphin u. a.) und bei Entzündungen der Regenbogenhaut ein, eine Erweiterung (Mydriasis) bei Arznei- (Atropin u. a.) oder Gifteinwirkung, Botulismus, Hirndruck, Glaukom.
Wissenschaft
Wann ist Nd am Ende?
Geschrieben ist die Sache eindeutig: Ende ist Ende. Aber wenn Chemikerinnen und Chemiker von Ende sprechen, meinen sie vielleicht Nd – das chemische Elementsymbol für Neodym. Der Name ist den meisten vermutlich schon einmal untergekommen, und manche werden sogar wissen, dass es ein Element der sogenannten Seltenen Erden...
Wissenschaft
Social Media: Viele teilen, ohne zu lesen
Allein die Überschrift scheint vielen Social-Media-Nutzern zu genügen, um einen Nachrichtenartikel zu teilen. In einer Studie haben Forschende 35 Millionen auf Facebook verbreitete Nachrichtenlinks untersucht – und festgestellt, dass diese in 75 Prozent der Fälle geteilt wurden, ohne dass der jeweilige Nutzer den Link selbst...