Lexikon

Puplle

[
die; lateinisch
]
das Sehloch in der Regenbogenhaut des Auges; es erscheint im Allgemeinen schwarz, verengt sich reflektorisch bei Lichteinfall und erweitert sich bei Verdunkelung. Die Aufhebung dieser Pupillenreaktionen weist auf Krankheiten hin, besonders Erkrankungen des Nervensystems, auf Ungleichheiten der Weite der Pupillen zwischen beiden Seiten (Pupillendifferenz, Anisokorie) und auf Entrundungen der Pupille. Außerdem tritt eine Verengung der Pupille (Miosis) durch Einwirkung von Arzneimitteln oder Giften (Eserin, Morphin u. a.) und bei Entzündungen der Regenbogenhaut ein, eine Erweiterung (Mydriasis) bei Arznei- (Atropin u. a.) oder Gifteinwirkung, Botulismus, Hirndruck, Glaukom.
sciencebusters_NEU.jpg
Wissenschaft

Schimmel rettet die Welt

Das wird eine Aufregung gewesen sein, als der britische Arzt und Bakteriologe Alexander Fleming am 28. September 1928 aus seinem Urlaub zurückkehrte und im Labor eine Petrischale entdeckte, die er vor der Abreise nicht richtig gesäubert hatte: Ein Schimmelpilz hatte sich darin breitgemacht – und die zuvor dort angelegte...

Gehirn
Wissenschaft

Sanfter Strom

Mit nichtinvasiven Hirnstimulationen lassen sich Patienten nach einem Schlaganfall Erfolg versprechend behandeln. Auch bei Depressionen kann das Verfahren zum Einsatz kommen. von CHRISTIAN JUNG Ein Schlaganfall verursacht viel Durcheinander im Gehirn. Ausgelöst durch einen schlagartig auftretenden Mangel an Sauerstoff, kommt es...

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon