Lexikon
Pupịlle
[
die; lateinisch
]das Sehloch in der Regenbogenhaut des Auges; es erscheint im Allgemeinen schwarz, verengt sich reflektorisch bei Lichteinfall und erweitert sich bei Verdunkelung. Die Aufhebung dieser Pupillenreaktionen weist auf Krankheiten hin, besonders Erkrankungen des Nervensystems, auf Ungleichheiten der Weite der Pupillen zwischen beiden Seiten (Pupillendifferenz, Anisokorie) und auf Entrundungen der Pupille. Außerdem tritt eine Verengung der Pupille (Miosis) durch Einwirkung von Arzneimitteln oder Giften (Eserin, Morphin u. a.) und bei Entzündungen der Regenbogenhaut ein, eine Erweiterung (Mydriasis) bei Arznei- (Atropin u. a.) oder Gifteinwirkung, Botulismus, Hirndruck, Glaukom.
Wissenschaft
Neues Recycling-Verfahren für Kunststoffe
Mit einer neuen Methode ist es Forschenden gelungen, im Labormaßstab die beiden am häufigsten eingesetzten Kunststoffe Polyethylen und Polypropylen effektiv chemisch zu recyclen. Erzeugt werden dabei die Gase Propylen und Isobutylen, die wiederum als Ausgangsstoffe für neue Plastikprodukte dienen können. Bevor das Verfahren...
Wissenschaft
Winzigstes sichtbar gemacht
Neuartige Mikroskope erreichen fast atomare Auflösung. Das hilft etwa bei der Entwicklung von besseren Medikamenten. von REINHARD BREUER Wer Kleines und Kleinstes erkennen will, braucht Hilfe – ob Lesebrille, Fernglas oder Lupe. In der Wissenschaft sind seit mehr als 400 Jahren Lichtmikroskope in Gebrauch, und ihre...