Gesundheit A-Z
Atropin
einer der Wirkstoffe der sog. Nachtschattengewächse, z. B. der Tollkirsche, der bestimmte Rezeptoren für den Transmitter Acetylcholin im parasympathischen Nervensystem blockiert und damit als Parasympatholytikum wirkt. Die Einnahme von Atropin beschleunigt die Herzfrequenz, erweitert die Bronchien, führt zu einem trockenen Mund, verlangsamt die Peristaltik von Magen und Darm, wirkt anregend auf das Gehirn, kann bestimmte Augenmuskeln lähmen und erweitert die Pupillen. Letzteres machte früher den Gebrauch von Atropin für Frauen attraktiv. Eine Vergiftung mit Atropin kann durch Herzrhythmusstörungen und schließlich ein Koma tödlich ausgehen.
Wissenschaft
»Entscheidend ist die Empfindungsfähigkeit«
Welcher Schutz sollte Embryoiden – stammzellbasierten Embryonen – zukommen? Die Bioethikerin Hannah Schickl über Standpunkte in der Forschung.
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Wissenschaft
»Es geht um die Wirtschaftlichkeit des gesamten Energiesystems«
Bringen aktuelle Fortschritte der Fusionsforschung neuen Schwung in das Streben nach einer neuen, unerschöpflichen Energiequelle? Und welche Vorteile hätte sie gegenüber Sonne und Wind? Die Physikerin Sybille Günter erläutert die Entwicklung. Das Gespräch führte Dirk Eidemüller Die Fusionsforschung hat in den letzten Jahren...
