Gesundheit A-Z
Fructoseintoleranz
erbliche Verwertungsstörung für Fruchtzucker. Bei der Fructoseintoleranz funktioniert eines der für den Fructoseabbau im Körper erforderlichen Enzyme nicht ausreichend. Dadurch häuft sich Fructose bei Zufuhr im Körper an (Fructosämie), wird im Urin vermehrt ausgeschieden (Fructosurie) und beeinträchtigt den Glukosestoffwechsel mit der Folge einer lebensgefährlichen Unterzuckerung (Hypoglykämie), die zu schweren Schäden an verschiedenen Organen führt. Muttermilch enthält keine Fructose; daher entwickeln gestillte Säuglinge mit einer Fructoseintoleranz erst Beschwerden, wenn sie fructosehaltige Nahrung bekommen. Entwicklungsverzögerung, Veränderungen von Leber und Milz und Unterzuckerung legen den Verdacht auf eine Fructoseintoleranz nahe.
Wissenschaft
Eine neue Art des Magnetismus
Wichtig für die Elektronik von übermorgen: Jetzt glückte der Nachweis von Materialien mit der überraschenden Eigenschaft eines sogenannten Altermagnetismus. von DIRK EIDEMÜLLER Manchmal ist es in der Wissenschaft wie im normalen Leben: Man denkt, man kennt seine Umgebung genau, bis man plötzlich in einer Nachbarstraße ein...
Wissenschaft
Wie sich die Pferde über die Welt verbreiteten
Ausgehend von Westasien und dem Orient haben sich domestizierte Pferde in der ganzen Welt verbreitet. Eine Studie kartiert nun, auf welchen Wegen sich aus dem Orient stammende Pferde wie Araber verbreitet haben und welche genetischen Spuren sie in modernen Pferderassen hinterlassen haben. Demnach gelangten diese Pferde zum einen...