Gesundheit A-Z
Fructoseintoleranz
erbliche Verwertungsstörung für Fruchtzucker. Bei der Fructoseintoleranz funktioniert eines der für den Fructoseabbau im Körper erforderlichen Enzyme nicht ausreichend. Dadurch häuft sich Fructose bei Zufuhr im Körper an (Fructosämie), wird im Urin vermehrt ausgeschieden (Fructosurie) und beeinträchtigt den Glukosestoffwechsel mit der Folge einer lebensgefährlichen Unterzuckerung (Hypoglykämie), die zu schweren Schäden an verschiedenen Organen führt. Muttermilch enthält keine Fructose; daher entwickeln gestillte Säuglinge mit einer Fructoseintoleranz erst Beschwerden, wenn sie fructosehaltige Nahrung bekommen. Entwicklungsverzögerung, Veränderungen von Leber und Milz und Unterzuckerung legen den Verdacht auf eine Fructoseintoleranz nahe.
Wissenschaft
Von Selbstkorrektur und Fehlerkultur
Was ist das Schlimmste, das jemandem in der Forschung widerfahren kann? Ganz weit oben steht sicherlich, dass ein Teammitglied gezielt Daten manipuliert und Ergebnisse fälscht. Ähnlich arg dürfte es sein, wenn plötzlich klar wird, dass das letzte Dutzend selbst veröffentlichter Forschungsartikel komplett auf falsch...
Wissenschaft
Wenn das Gehirn ausfällt
Forschende entwickeln Implantate und Wearables, um Patienten das Leben mit Epilepsie zu erleichtern. von SUSANNE DONNER Viele ahnen es sicherlich nicht: Aber fast jeder Zehnte hierzulande erlebt im Laufe seines Lebens tatsächlich selbst einen epileptischen Anfall. Nicht selten wird er durch ein konkretes Ereignis ausgelöst: Nach...