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Fructoseintoleranz
erbliche Verwertungsstörung für Fruchtzucker. Bei der Fructoseintoleranz funktioniert eines der für den Fructoseabbau im Körper erforderlichen Enzyme nicht ausreichend. Dadurch häuft sich Fructose bei Zufuhr im Körper an (Fructosämie), wird im Urin vermehrt ausgeschieden (Fructosurie) und beeinträchtigt den Glukosestoffwechsel mit der Folge einer lebensgefährlichen Unterzuckerung (Hypoglykämie), die zu schweren Schäden an verschiedenen Organen führt. Muttermilch enthält keine Fructose; daher entwickeln gestillte Säuglinge mit einer Fructoseintoleranz erst Beschwerden, wenn sie fructosehaltige Nahrung bekommen. Entwicklungsverzögerung, Veränderungen von Leber und Milz und Unterzuckerung legen den Verdacht auf eine Fructoseintoleranz nahe.
Wissenschaft
News der Woche 08.08.2025
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Frühkindlichen Erinnerungen auf der Spur
An die ersten rund drei Jahre unseres Lebens können wir uns üblicherweise nicht mehr erinnern. Doch was sorgt für diese sogenannte kindliche Amnesie? Kodiert unser Gehirn erst später episodische Erinnerungen, oder können wir die Erinnerungen aus unserer frühesten Kindheit nur nicht mehr abrufen? Hirnscans bei 26 Säuglingen und...