Gesundheit A-Z
Hyperlipoproteinämie
Oberbegriff für verschiedene Fettstoffwechselstörungen, die durch eine Erhöhung der Lipoproteine im Serum charakterisiert sind. Besonders die Erhöhung von Low-density-Lipoproteinen bei erniedrigten High-density-Lipoproteinen gilt als Risikofaktor für arteriosklerotische Gefäßwandschäden. Nach der Zusammensetzung der einzelnen Lipoprotein-Fraktionen im Serum unterscheidet man fünf Typen der primären (familiären) Hyperlipoproteinämien. Die Behandlung besteht in diätetischen Maßnahmen und der Einnahme von Lipidsenkern. Eine sekundäre Hyperlipoproteinämie entwickelt sich im Rahmen einer anderen Grunderkrankung, z. B. begleitend bei Diabetes mellitus, Nieren- und Lebererkrankungen, Schilddrüsenunterfunktion oder infolge regelmäßigen Alkoholkonsums.
Wissenschaft
Kern mit Proton-Halo
Neue Messungen an einem exotischen Aluminium-Isotop deuten auf eine ungewöhnliche Struktur hin: Dort gibt es ein nur schwach gebundenes äußeres Proton. von DIRK EIDEMÜLLER Normalerweise stellt man sich Atomkerne als extrem dichte Zusammenballung von Protonen und Neutronen vor, die durch die starke Kernkraft zusammengehalten...
Wissenschaft
Gefrierender Schneematsch verletzt Eisbär-Pfoten
Durch den Klimawandel herrschen in der hohen Arktis häufiger Bedingungen, unter denen Schnee und Eis zunächst antauen und dann wieder gefrieren. Dieser Wechsel ist ein Problem für die Eisbären: Der Schneematsch sammelt sich zwischen den Ballen ihrer Pfoten. Wenn er wieder gefriert, kann das Eis tiefe, blutende Schnitte...