Gesundheit A-Z
Hyperlipoproteinämie
Oberbegriff für verschiedene Fettstoffwechselstörungen, die durch eine Erhöhung der Lipoproteine im Serum charakterisiert sind. Besonders die Erhöhung von Low-density-Lipoproteinen bei erniedrigten High-density-Lipoproteinen gilt als Risikofaktor für arteriosklerotische Gefäßwandschäden. Nach der Zusammensetzung der einzelnen Lipoprotein-Fraktionen im Serum unterscheidet man fünf Typen der primären (familiären) Hyperlipoproteinämien. Die Behandlung besteht in diätetischen Maßnahmen und der Einnahme von Lipidsenkern. Eine sekundäre Hyperlipoproteinämie entwickelt sich im Rahmen einer anderen Grunderkrankung, z. B. begleitend bei Diabetes mellitus, Nieren- und Lebererkrankungen, Schilddrüsenunterfunktion oder infolge regelmäßigen Alkoholkonsums.
Wissenschaft
Tierische Ärzte
Menschenaffen fressen bestimmte Pflanzen, um sich zu heilen. Sie nutzen die Arzneien aus der Natur aber auch äußerlich – bei sich selbst und ihren Artgenossen. von TIM SCHRÖDER Dass Eltern ihre Kinder trösten und verarzten, wenn sich die Kleinen geschnitten oder die Haut aufgerissen haben, ist selbstverständlich: ein buntes...
Wissenschaft
Alzheimer per App erkennen?
Bislang lässt sich Alzheimer nur durch die Untersuchung von Nervenwasser oder aufwendige nuklearmedizinische Methoden sicher nachweisen. Seit einiger Zeit aber werden Handy-Apps entwickelt, mit denen sich die Krankheit künftig möglicherweise sehr viel einfacher diagnostizieren lässt. Diese Apps testen unter anderem das...