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Keratoconjunctivitis fotoelectrica
Hornhautentzündung durch starke Lichteinwirkung, auch "Verblitzung" genannt, z. B. infolge ultravioletter Strahlung ("Schneeblindheit") sowie nach Höhensonnenbestrahlung oder Schweißarbeiten ohne Augenschutz. Die Patienten klagen über Lichtscheu, vermehrten Tränenfluss, Fremdkörpergefühl und Schmerzen im Auge, das sich kaum öffnen lässt. Die Keratoconjunctivitis fotoelectrica wird durch Auftragen desinfizierender Salben und einem fest sitzenden Verband zur Ruhigstellung behandelt, da selbst Blinzeln den Heilungsprozess aufhält. Bei konsequenter Therapie ist die Hornhautreizung meist nach 24 Stunden abgeklungen.
Wissenschaft
Anders, als man denkt
„Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.“ Diese Formulierung stammt von Wilhelm Busch, der damit die Erwartungen des 19. Jahrhunderts poetisch auf den Punkt gebracht hat. Damals wurde Wissenschaft zum Beruf, was für den Soziologen Max Weber bedeutete, dass die Welt berechenbar und damit entzaubert wurde. Dies geschah...
Wissenschaft
Frühe Sternhaufen im galaktischen Bogen
In der Frühzeit des Kosmos waren die ersten Galaxien von intensiver Sternbildung geprägt. Jetzt haben Astronomen in einer solchen fernen Galaxie mithilfe des James-Webb-Teleskops fünf junge Sternhaufen entdeckt. Diese extrem dichten, sternreichen Ansammlungen existierten schon 460 Millionen Jahre nach dem Urknall und sind damit...