Gesundheit A-Z
Magnet-Flüssigkeits-Hyperthermie
Abk. MFH, neues Therapieverfahren zur Zerstörung von Hirntumorgewebe, wird zurzeit noch erprobt. Die Methode beruht auf der Überhitzung von Tumorzellen in einem Magnetfeld. Unter Narkose werden winzige gelöste Eisenoxidpartikel durch einen Katheter in den Tumor injiziert. Die Partikel sind für den menschlichen Organismus ungefährlich. Tumorgewebe nimmt sie wesentlich besser auf als gesunde Zellen. Ein spezielles Magnet-Wechselfeld-Therapiegerät erzeugt nun ein Magnetfeld, das die Eisenoxidpartikel, und damit die Tumorzellen, auf 45 bis 47 Grad erhitzt (Hyperthermie). Die Tumorzellen sterben entweder ab oder werden empfindlicher für eine anschließende Chemo- oder Strahlentherapie. Das benachbarte gesunde Gewebe wird kaum erhitzt.
Wissenschaft
Ist der menschliche Körper zum Rennen gemacht?
Bei den Olympischen Spielen wetteifern derzeit Athletinnen und Athleten auf verschiedenen Distanzen um die schnellsten Sprints. Die Wettrennen faszinieren, weil wir Menschen eigentlich nicht für das hohe Tempo gemacht sind. Der Marathon wiederum fordert ein überdurchschnittliches Maß an Ausdauer. Nun haben Forschende untersucht,...
Wissenschaft
Fäkale Forensik
Versteinerter Kot verrät Paläontologen viel über die frühe Dinosaurier-Evolution. Funde im Südwesten Polens dokumentieren den Aufstieg dieser Reptiliengruppe vor über 200 Millionen Jahren. von BETTINA WURCHE Der Dinosaurier beißt einige saftige Farnwedel ab, danach knabbert er Koniferen-Grün – und schluckt, ohne zu kauen. Im Dino...
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