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Hyperthermie
erhöhte Körpertemperatur, die - im Gegensatz zum Fieber - nicht vom Wärmeregulationszentrum des Gehirns ausgeht. Ursache ist entweder gesteigerte Wärmezufuhr von außen, z. B. durch heiße Bäder, oder eine verstärkte körpereigene Wärmebildung bei gleichzeitig unzureichender Wärmeabgabe, z. B. bei Hitzschlag. Unter künstlicher Hyperthermie versteht man ein Behandlungsverfahren, bei dem der gesamte Körper oder nur ein Körperbezirk über die normale Körpertemperatur hinaus erwärmt wird. Dieses Verfahren wird - meist in Kombination mit anderen Therapieformen - zur Behandlung bösartiger Tumoren eingesetzt, da Tumorzellen temperaturempfindlicher sind als normale Körperzellen. Als maligne Hyperthermie bezeichnet man eine sehr seltene, lebensbedrohliche Narkosekomplikation, bei der die Körpertemperatur auf über 41°C ansteigt.
Wissenschaft
Die weiße Welt
Das Meereis in der Arktis schwindet. Wie wirkt sich die Veränderung auf das Leben im Eis und in der Tiefsee darunter aus? Und was bedeutet das für uns Menschen? Ein Essay der Meeresbiologin und Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts Antje Boetius. Eine Landschaft nur aus Eis und Schnee ist etwas ganz Besonderes. Die meisten...
Wissenschaft
Im Wald, da sind die Räuber
Wolf, Braunbär, Luchs – die großen Landraubtiere sind zurück in Deutschland. Und mit ihnen kam der Goldschakal, der sich ebenfalls anschickt zu bleiben. von Christian Jung Nachdem sie vielerorts schon fast oder ganz ausgerottet waren, haben Europas große Raubtiere den Kontinent neu erobert. Das belegen Studien von Forschern um...