Wissensbibliothek
Ist Bärlapp feuergefährlich?
Teilweise, denn wegen ihres Ölgehaltes brennen Bärlappsporen gut. In der Frühzeit der Fotografie wurden daher die Sporen angezündet, um ein helles »Blitzlicht« zu erzeugen. Auch Feuerspucker verwenden Bärlappsporen anstelle von giftigem Petroleum. Die uralten Bärlappgewächse (Familie Lycopodiaceae) sind auch heute noch weit verbreitet. In Wäldern bilden sie oft ausgedehnte, immergrüne Matten. Sie sehen ihren Vorfahren ähnlich, sind aber wesentlich kleiner. Kennzeichen der Bärlappgewächse sind ein verzweigter Spross und kleine, meist nadelförmige Blätter, die den Stängel wie eine Spirale umgeben.
Vom Naturstoff zur Arznei
Tiere und Pflanzen sind bis heute die wichtigste Quelle für Arzneien. Naturheilkunde und moderne Medizin stehen sich deshalb viel näher, als es ihr gegensätzliches Image vermuten lässt. von SUSANNE DONNER Dem gefriergetrockneten Leichnam sahen die Forschenden es nicht gleich an: Aber Ötzi war ein kranker Mann. Im Magen entdeckten...
Hirn-Immunsystem fördert Rückfälle in die Drogensucht
Drogen wie Kokain verändern tiefgreifend unser Gehirn. Wer einmal süchtig war, verspürt bei Entzug ein starkes Verlangen nach dem Rauschmittel. Eine Studie an Ratten zeigt nun, dass dabei offenbar die Immunzellen des Gehirns, die Mikroglia, eine wichtige Rolle spielen. Diese bauen während des Kokainentzugs Stützzellen im...