Gesundheit A-Z

Syringomyelie

chronische, meist über Jahre verlaufende Erkrankung des Rückenmarks im Hals- und Brustbereich durch eine angeborene Entwicklungsstörung des Neuralrohrs. Es kommt zu einer Zerstörung der grauen Substanz im Rückenmark, die mit der Ausbildung von Höhlen und Spalten im Gewebe einhergeht. Die Syringomyelie, die sich meist zwischen dem 20. und dem 40. Lebensjahr manifestiert, betrifft Männer etwa doppelt so häufig wie Frauen und führt zu Schmerzen im Schulter-Arm-Bereich, Störungen der Schmerz- und Temperaturempfindung, Anschwellen der Hände, Beeinträchtigung der vegetativen Innervation (Horner-Syndrom), Lähmung und Atrophie der Muskulatur, Knochenentkalkung und Deformierungen des Brustkorbs, Ausfällen der Pyramidenbahnnerven sowie spastischen Lähmungen.
Foto der tätowierten Hand einer 1200 Jahre alten Mumie
Wissenschaft

Komplexe Tätowierungen auf Mumien in Peru entdeckt

Tattoos sind ein uralter und bis heute beliebter Körperschmuck. In der präkolumbischen Chancay-Kultur in Südamerika hatten sie offenbar eine größere Bedeutung als bislang gedacht. Denn auf der Haut von rund 1 200 Jahre alten Mumien aus Peru haben Forschende feingliedrige Tätowierungen aus komplexen Mustern entdeckt. Die Tinte war...

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Wissenschaft

Wurmlöcher im Quantencomputer?

Ich habe neulich gelesen, dass Forscher ein Wurmloch im Quantencomputer erschaffen haben. Das überraschte mich nicht, weil ich über diese Mogelpackung schon vor Jahren Witze gemacht habe. Was mich aber überraschte war, dass die Geschichte in Zeitungen wie der New York Times und dem Guardian breitgetreten wurde. Ich will deshalb...

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