Gesundheit A-Z
Syringomyelie
chronische, meist über Jahre verlaufende Erkrankung des Rückenmarks im Hals- und Brustbereich durch eine angeborene Entwicklungsstörung des Neuralrohrs. Es kommt zu einer Zerstörung der grauen Substanz im Rückenmark, die mit der Ausbildung von Höhlen und Spalten im Gewebe einhergeht. Die Syringomyelie, die sich meist zwischen dem 20. und dem 40. Lebensjahr manifestiert, betrifft Männer etwa doppelt so häufig wie Frauen und führt zu Schmerzen im Schulter-Arm-Bereich, Störungen der Schmerz- und Temperaturempfindung, Anschwellen der Hände, Beeinträchtigung der vegetativen Innervation (Horner-Syndrom), Lähmung und Atrophie der Muskulatur, Knochenentkalkung und Deformierungen des Brustkorbs, Ausfällen der Pyramidenbahnnerven sowie spastischen Lähmungen.
Wissenschaft
Wie die Erwärmung des Südozeans das Weltklima beeinflusst
Nicht nur in der Arktis, auch in der Antarktis steigen die Temperaturen des Ozeans und das Meereis schwindet. Doch die Auswirkungen dieser Erwärmung sind bislang wenig erforscht. Eine Studie deutet nun darauf hin, dass die Erwärmung der Antarktis einen wichtigen Einfluss auf die weltweiten Niederschlagsmuster hat. Das könnte...
Wissenschaft
Wie sich Fehlannahmen bekämpfen lassen
Während der Covid-19-Pandemie haben sich zahlreiche Falschinformationen verbreitet, darunter zu angeblichen Sicherheitsproblemen der mRNA-Impfstoffe. Viele Faktencheck-Organisationen haben die falschen Behauptungen wieder und wieder auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse widerlegt. Doch solche Widerlegungen bergen stets das...