Gesundheit A-Z
Syringomyelie
chronische, meist über Jahre verlaufende Erkrankung des Rückenmarks im Hals- und Brustbereich durch eine angeborene Entwicklungsstörung des Neuralrohrs. Es kommt zu einer Zerstörung der grauen Substanz im Rückenmark, die mit der Ausbildung von Höhlen und Spalten im Gewebe einhergeht. Die Syringomyelie, die sich meist zwischen dem 20. und dem 40. Lebensjahr manifestiert, betrifft Männer etwa doppelt so häufig wie Frauen und führt zu Schmerzen im Schulter-Arm-Bereich, Störungen der Schmerz- und Temperaturempfindung, Anschwellen der Hände, Beeinträchtigung der vegetativen Innervation (Horner-Syndrom), Lähmung und Atrophie der Muskulatur, Knochenentkalkung und Deformierungen des Brustkorbs, Ausfällen der Pyramidenbahnnerven sowie spastischen Lähmungen.
Wissenschaft
Wie die Erde ihren Mond bekam
Geophysiker untersuchen zwei enorme Gesteinsmassen tief im Erdinnern. Sie sind groß wie Kontinente und könnten Relikte der Kollision sein, bei der unser Mond entstand. von THORSTEN DAMBECK Nach den Mythen des antiken Griechenland herrschte vor den Göttern des Olymps ein anderes Göttergeschlecht. Bei diesen Riesen in...
Wissenschaft
Klimawandel: Schnelle Temperatursprünge werden häufiger
Gestern noch konnte man im T-Shirt in der Sonne sitzen, heute muss man wieder die Winterjacke hervorkramen: Solche starken Temperaturschwankungen fordern nicht nur unsere Garderobe heraus, sondern können für Pflanzen, Tiere und Menschen ein ernsthaftes Problem darstellen, von Ernteausfällen bis hin zu Gesundheitsschäden. Eine...