Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Laissez–faire
Lais|sez–faire 〈〉
[lɛse:fɛr]
n.
, –
, nur Sg.
1.
〈urspr. Schlagwort der Wirtschaftspolitik des 19. Jh. für〉
die Nichteinmischung des Staates in die Wirtschaft
2.
〈allg.〉
Gewährenlassen, Dahintreibenlassen (z. B. bei der Kindererziehung);
ein solches L. ist unverantwortlich
[eigtl.
Laissez faire, laisser aller,
oder passer,
frz.
, „lassen Sie machen, lassen Sie gehen“]
Wissenschaft
Der Gag der Pauli-Maschine
Der Physiker Wolfgang Pauli (1900–1958) wurde vor allem durch seine Pionierleistungen im Bereich der Quantenmechanik berühmt: Für das von ihm formulierte Pauli-Prinzip erhielt er 1945 den Nobelpreis. Es besagt, dass Elektronen oder andere Fermionen (Teilchen mit halbzahligem Spin) sich in ihren Quantenzahlen unterscheiden müssen...
Wissenschaft
Bakterielles Gift verschlimmert Colitis ulcerosa
Die chronisch-entzündliche Darmerkrankung Colitis ulcerosa geht mit Bauchschmerzen, Durchfall und Darmblutungen einher. Ihre Auslöser sind allerdings noch weitgehend ungeklärt. Nun sind Forschende einer Ursache auf die Spur gekommen. Demnach produzieren bestimmte Bakterien ein Gift, dass die Makrophagen in der Darmschleimhaut...