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Ökologischer Fußabtritt zu groß

Die Erde erfahre zur Zeit „das größte Artensterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier“, ist das alarmierende Fazit im „Living Planet Report 2006“.

Bei den an Land lebenden Arten zeige sich ein Rückgang von 31 Prozent, bei den Süßwasserarten seien es 28, bei den Meeresarten 27 Prozent. Zwischen 1979 und 2003 sind die Populationen wild lebender Tierarten um rund ein Drittel geschrumpft. Zur Berechnung des „Living Planet Index“ beobachtete der WWF den Zustand von weltweit 1.300 Tierarten und führte Zählungen durch.

Lebensräume in Gefahr

Als artenreichstes Ökosystem sind besonders die tropischen Regenwälder extrem bedroht. Ursache: Die Abholzung für die Nutzung als Acker- und Weideflächen. In Europa sind es vor allem Flüsse und Seen, die durch Verschmutzung und den Bau von Staudämmen als Lebensraum für viele Arten vernichtet werden.

Der WWF warnt vor dem Verbrauch der natürlichen Ressourcen - Erdöl, Gas, Kohle, Holz -, der die natürlichen Lebensräume der Erde zerstört. Schon heute übersteige dabei der tatsächliche Konsum die natürliche Kapazität des Planeten um 25 Prozent.

Mensch konsumiert zu viel

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von Michaela Wetter, wissen.de/Quelle: World Wide Fund for Nature
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