Wissensbibliothek
Sind alle Kastanien essbar?
Nein. Während die Früchte der Rosskastanien ungenießbar sind, liefern die Esskastanien die beliebten Maronen. Früher galten sie als Brot der Armen, das die Ernährung auch dann sicherte, wenn Missernten drohten. Ein Baum liefert bis zu 200 Kilogramm Früchte; 20 bis 24 Kastanienbäume konnten also eine Großfamilie (nebst einigen Ziegen) ernähren. Esskastanien sind reich an Stärke, schmecken jedoch in rohem Zustand mehlig. Gedämpft können sie als Gemüse zubereitet werden, und aus ihrem Mehl lässt sich eine nahrhafte Suppe kochen. Mit ihrem süßlichen Geschmack sind Maronen auch eine delikate Beilage zu Wildgerichten oder Gänsebraten.
Übrigens: Die Esskastanie ist auch ein wertvoller Nutzholzlieferant. Ihr Holz ist sehr haltbar und deshalb auch für den Einsatz im Freien geeignet. Aus Kastanienholz werden z. B. Fassdauben, Weinbergpfähle, Zäune, Parkettböden oder Vertäfelungen gefertigt. Das relativ weiche Holz der Rosskastanien dagegen ist wenig beständig und zieht sich beim Trocknen zusammen. Genutzt wird es etwa als Bauholz oder um daraus Kisten oder Gefäße zu fertigen.
Der seltsame Ring eines Zwergs
Ein Außenseiter im Sonnensystem lässt rätseln: Wieso ist aus dem Ring um Quaoar kein Mond entstanden?
Der Beitrag Der seltsame Ring eines Zwergs erschien zuerst auf wissenschaft.de.
»Die Physik belehrt uns eines Besseren«
Die Meereisphysikerin Stefanie Arndt untersucht antarktischen Schnee. Im Interview berichtet sie, welche Erkenntnisse sie daraus zur Klimaveränderung ziehen kann. Das Gespräch führte SALOME BERBLINGER Frau Dr. Stefanie Arndt, Ihre Kollegen auf dem Forschungsschiff Polarstern nennen Sie liebevoll „Schneefrau“. Was fasziniert Sie...