Daten der Weltgeschichte
21. 12. 1991, Gründung der GUS besiegelt Ende der UdSSR
Sowjetunion
Elf von 15 der ehemaligen Sowjetrepubliken schließen sich zur Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) zusammen. Am 25. 11. verweigerten sie ihre Unterschrift unter den von Staats- und Parteichef Michail Gorbatschow konzipierten Unionsvertrag, der eine Umwandlung der Sowjetunion in ein konföderales Staatssystem vorsah. Damit endet die Existenz der Sowjetunion. Die GUS-Mitglieder erklären Gorbatschow für abgesetzt. Am 25. 12. tritt er als sowjetischer Staatspräsident zurück. Ziel der GUS ist eine gemeinsame Wirtschafts-, Außen- und Verteidigungspolitik. Die Zusammenarbeit wird aber durch nationale Bestrebungen der einzelnen Mitglieder und den Befürchtungen vor einer Dominanz der ehemals mächtigsten Sowjetrepublik Russland erschwert.
Wie die Erde ihren Mond bekam
Geophysiker untersuchen zwei enorme Gesteinsmassen tief im Erdinnern. Sie sind groß wie Kontinente und könnten Relikte der Kollision sein, bei der unser Mond entstand. von THORSTEN DAMBECK Nach den Mythen des antiken Griechenland herrschte vor den Göttern des Olymps ein anderes Göttergeschlecht. Bei diesen Riesen in...
Tropfsteine als Klimazeugen
Stalagmiten aus der Kleinen Teufelshöhle in der Fränkischen Schweiz geben Auskunft über saisonale Bedingungen in der jahrtausendalten Klimageschichte. von DIRK EIDEMÜLLER Tropfsteinhöhlen sind für ihre bezaubernden Gesteinsformationen bekannt. Kaum jemand, der eine solche Höhle besichtigt, kann sich der Faszination dieser...