Wissensbibliothek
Was ist Samisdat-Literatur?
Der Begriff steht für im Untergrund publizierte Literatur. Als nach Stalins Tod Meinungs- und Pressefreiheit in der Sowjetunion nicht, wie erhofft, vergrößert, sondern die staatlichen Zensurmaßnahmen sogar noch verschärft wurden, entwickelte sich ein Netz illegaler Privatverlage, die offiziell unerwünschte Werke veröffentlichten und im Untergrund in Umlauf brachten. Die Literatur des so genannten Samisdat (russisch für »Selbstverlag«) konnte nur durch Schreibmaschinen-Abschriften vervielfältigt werden, da private Fotokopierer oder ähnliche Geräte verboten waren.
Rauchfrei durchs Leben
Je früher man mit dem Rauchen beginnt, desto größer der Schaden für Körper und Gehirn. Damit Kinder und Jugendliche gar nicht erst anfangen, braucht es Initiativen an Schulen – und Gesetzesänderungen. von CLAUDIA CHRISTINE WOLF Komm schon, ein Zug schadet nicht“, versucht Lisa ihre Freundin Vanessa vom Rauchen zu überzeugen. „Was...
Magnonen, Ionen und künstliche Synapsen
Wenn zum Rechnen nicht mehr Elektronen durch Chips fließen, sondern Materialien selbst die nötigen Aufgaben bewältigen, führt der Weg zum neuromorphen Computer. von KAI DÜRFELD Ionen wandern durch winzige Käfige, bleiben hängen, lösen sich wieder und hinterlassen Spuren. Auf diese Weise entsteht Gedächtnis aus Materie. Das...