Wahrig Herkunftswörterbuch

Korb
In den Redensarten jemandem einen Korb geben „einen Freier abweisen“ und einen Korb bekommen „erfolglos um jemandes Gunst werben“ ist es stets eine Frau, die den Korb gibt. Körbe waren in Lustspielen von Belang: Die im Stück Umworbene zog einen unerwünschten Liebhaber in einem Korb zu sich empor, dessen Boden nicht fest war und nachgab. Der Mann fiel daher zur Erheiterung des Publikums beim Hochziehen durch den Boden. Den Brauch, jemanden im Korb emporzuziehen, gab es auch in der Wirklichkeit: Bereits im 16. Jh. erwähnt ihn der Nürnberger Meistersinger Hans Sachs. Im 17. Jh. ging man dazu über, Verehrer abzuweisen, indem man ihnen symbolisch einen Korb übergab, der keinen Boden hatte. Inwiefern dies die Redensart bodenlose Frechheit beeinflusste, bleibt zu klären. Statt einen Korb bekommen sagte man mitunter auch korbisieren.
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Der 6. KI-Kongress der Konradin Mediengruppe und des Fraunhofer IPA steht unter dem Motto: „Agentische KI trifft Robotik – vom Denken zum Handeln“. Die IPA-Experten Marco Huber und Werner Kraus erläutern, was dahintersteckt. Das Gespräch führte Armin Barnitzke „Agentische KI“ ist gerade in aller Munde. Auch der KI-Kongress Anfang...

krankes Kind
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Einige Wochen nach einer Covid-19-Infektion erleiden manche Kinder einen schweren entzündlichen Schock, genannt MIS-C. Eine Studie ist nun den Ursachen der teils lebensbedrohlichen Erkrankung auf den Grund gegangen. Demnach kann Covid-19 dazu beitragen, dass eine bereits bestehende, ruhende Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus...

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