Gesundheit A-Z
Differentialblutbild
Ergebnis einer labordiagnostischen Routineuntersuchung zur Ermittlung des Verhältnisses der verschiedenen Typen von weißen Blutkörperchen im Blut. Traditionell wird das Differentialblutbild anhand eines speziell gefärbten Blutausstrichs, in dem die verschiedenen Blutzellen einzeln sichtbar sind, durch Auszählen unter dem Mikroskop (mindestens 100 Zellen) ermittelt. Heute wird diese Aufgabe in der Regel von Laborautomaten übernommen. Veränderungen am prozentualen Anteil der unterschiedlichen Zellen geben Hinweise auf verschiedene Krankheiten, z. B. weist die Vermehrung oder ein erhöhter Anteil an unreifen Formen der weißen Blutkörperchen (Linksverschiebung) auf eine Infektion hin. Im Differentialblutbild lassen sich auch krankhafte Formen einzelner Blutzellen erkennen, z. B. veränderte weiße Blutkörperchen bei einer Leukämie.
Wissenschaft
Die Wikinger kamen mit Pferd und Hund
Auf einem englischen Wikingerfriedhof aus dem 9. Jahrhundert wurden in einem Grab Knochen von Menschen und Tieren gefunden. Das Überraschende: Die Wikinger hatten diese Tiere über die Nordsee mitgebracht. von ALEXANDRA BLOCH PFISTER Mehr als 300 Jahre überfielen, plünderten und brandschatzten Wikinger europäische Küstenregionen,...
Wissenschaft
Pflanzen können bis sechs zählen
Je nachdem wie nass oder trocken es ist, passen Pflanzen ihren Wasserverbrauch an, indem sie über ihre Poren auf den Blättern mehr oder weniger Wasser verdunsten lassen. Bestimmte Umweltreize zeigen ihnen Wassermangel an, woraufhin die Pflanzen ihre Poren schließen. Dabei zählen und verrechnen sie aufeinanderfolgende Umweltreize...