Gesundheit A-Z
Differentialblutbild
Ergebnis einer labordiagnostischen Routineuntersuchung zur Ermittlung des Verhältnisses der verschiedenen Typen von weißen Blutkörperchen im Blut. Traditionell wird das Differentialblutbild anhand eines speziell gefärbten Blutausstrichs, in dem die verschiedenen Blutzellen einzeln sichtbar sind, durch Auszählen unter dem Mikroskop (mindestens 100 Zellen) ermittelt. Heute wird diese Aufgabe in der Regel von Laborautomaten übernommen. Veränderungen am prozentualen Anteil der unterschiedlichen Zellen geben Hinweise auf verschiedene Krankheiten, z. B. weist die Vermehrung oder ein erhöhter Anteil an unreifen Formen der weißen Blutkörperchen (Linksverschiebung) auf eine Infektion hin. Im Differentialblutbild lassen sich auch krankhafte Formen einzelner Blutzellen erkennen, z. B. veränderte weiße Blutkörperchen bei einer Leukämie.
Wissenschaft
Bei Fieber hilft Wärme
Warum warme Kleidung und Wärmflasche selbst bei hohem Fieber empfehlenswert sind, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Wenn wir Fieber bekommen, ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass unser Immunsystem schwer damit beschäftigt ist, irgendwo im Körper einen Infekt zu bekämpfen. Denn die dabei ablaufenden biochemischen Reaktionen...
Wissenschaft
Immunzellen „Zusatz-Batterien“ verschafft
Der Kampf gegen Krebs kann sie schnell erschöpfen. Doch nun haben Forschende eine Möglichkeit entdeckt, T-Zellen entscheidend zu stärken, die bei Immuntherapien eingesetzt werden: Die Abwehrzellen können durch einen natürlichen Mechanismus mit mehr energieerzeugenden Mitochondrien ausgerüstet werden. Dabei übertragen...