Wahrig Herkunftswörterbuch
Tornister
Ranzen (bes. der Soldaten)
♦
aus
ostmitteldt.
Tanister, aus tschech.
tanystra, slowak.
tanistra in ders. Bed.; dies ist eine Mischform aus mittelgriech.
tagistron „Futtersack der Pferde“ (aus mittelgriech.
tagizein „dem Pferd sein Futter zumessen“, zu mittelgriech.
tassein, tattein „ordnen, festsetzen“) und mittelgriech.
kanistron „Körbchen“ (zu mittelgriech.
kaneon „Korb“); die Umformung von ostmitteldt.
Tanister zu ostmitteldt.
Tornister ist darauf zurückzuführen, dass im Schlesischen ein hochdt. –or– zu –a– wird (wie z. B. Hornisse im Schles. Hanisse heißt), weshalb man glaubte, Tanister sei eine mundartliche Form und müsse im Hochdt.
Tornister heißen
Wissenschaft
Atome im Visier
Teilchen wie Atome oder Moleküle bei ihrer Bewegung nach dem Rhythmus der Quantenphysik zu beobachten, war lange undenkbar. Das hat sich geändert – dank der Technik des Quantengasmikroskops. von RALF BUTSCHER Wie verhalten sich einzelne Atome in einem Gas? Kapseln sie sich voneinander ab und führen ein distanziertes Eigenleben?...
Wissenschaft
Wenn Fingergelenke Krach machen
Was es mit dem Knacken in den Gelenken auf sich hat und ob es schädlich ist, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Manche tun es aus Nervosität, andere erfreuen sich an dem befreienden Gefühl, wenn die Spannung im Gelenk plötzlich mit deutlichem Knacken nachlässt, und wieder andere wollen mit dem Geräusch offenbar vor allem ihre...