Lexikon
Erlebnisgesellschaft
Begriff in der Auseinandersetzung mit dem gesellschaftlichen Wandel, 1992 von dem deutschen Kultursoziologen G. Schulze eingeführt. Nach seiner These rückt in der heutigen westlichen Gesellschaft, in der die Grundbedürfnisse gesichert sind, das Bedürfnis, etwas Schönes zu erleben, in den Vordergrund. Während früher eine Außenorientierung des Verhaltens vorherrschte, die auf den Besitz von Gütern und Statussymbolen abzielte, sei heute ein Trend zur Innenorientierung des Verhaltens und zur Erlebnisorientierung auszumachen.
Wissenschaft
Es fliegt was in der Luft
Feinstaub, Schwefeldioxid und andere Schadstoffe gefährden unsere Gesundheit und Umwelt. Von RALF STORK Eine der ältesten Berufskrankheiten ist die Staublunge (Silikose), die durch das regelmäßige Einatmen von Quarzstaub (SiO2) entsteht. Die Krankheit war bereits im Altertum bekannt und auch im Mittelalter schrieb der legendäre...
Wissenschaft
Im Insekten-Labor
Insekten können uns mehr nützen, aber auch mehr schaden, als gemeinhin angenommen wird. Das zu erforschen und neue Lösungen zum Wohl des Menschen zu entwickeln, ist das Ziel eines noch jungen Wissenschaftszweigs, der Gelben Biotechnologie. von MONIKA OFFENBERGER Der Evolutionsbiologe John Burdon Sanderson Haldane scherzte einst „...
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