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Wie entstand eigentlich der Erdkern?

Der kosmische Staub, aus dem die Erde entstand, enthielt vorwiegend Kristalle von Aluminium-, Magnesium-, Eisen- und Nickelverbindungen sowie Silicate. Unter dem Druck der stetig anwachsenden Masse wurde das Erdinnere bis zum glutflüssigen Zustand erhitzt. Aber auch die Wärmeentwicklung beim Zerfall radioaktiver Elemente ließ das Innere aufschmelzen. Dadurch kam es zu einer Stofftrennung: Die schweren Elemente, vor allem Nickel und Eisen, die insgesamt ein Drittel der Erdmasse ausmachen, sanken ab und ballten sich zu einem metallischen Kern zusammen, die leichteren Stoffe, besonders Silicate, stiegen an die Oberfläche.

Übrigens: Ob die Erde jemals völlig aufgeschmolzen war, ist nicht sicher. Vermutlich war diese chemische Zonierung etwa bis 100 Mio. Jahre nach der Geburt der Erde abgeschlossen. Es hatte sich eine Schalenstruktur herausgebildet.

Eine Gruppe Ameisen beim Lösen eines geometrischen Manövrierrätsels.
Wissenschaft

Wer ist der bessere Möbelschlepper – Mensch oder Ameise?

Ameisen sind für ihr kollektives, koordiniertes Trageverhalten und ihre Intelligenz bekannt. Aber sind sie einzeln oder in der Gruppe schlauer? Das haben Forscher in einem Experiment getestet. Demnach finden Ameisen als Kollektiv bessere Lösungen für ein Problem als alleine. Sie manövrieren einen sperrigen Gegenstand effektiver...

Humanoide Echse in Anzug mit Aktentasche, steht auf grauem Hintergrund, Text:
Wissenschaft

Fortschritt durch Abtritt

Max Planck schrieb in seiner wissenschaftlichen Selbstbiografie den Satz: „Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, dass ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, dass die Gegner allmählich aussterben und dass die heranwachsende Generation von...

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