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Wie entstand eigentlich der Erdkern?

Der kosmische Staub, aus dem die Erde entstand, enthielt vorwiegend Kristalle von Aluminium-, Magnesium-, Eisen- und Nickelverbindungen sowie Silicate. Unter dem Druck der stetig anwachsenden Masse wurde das Erdinnere bis zum glutflüssigen Zustand erhitzt. Aber auch die Wärmeentwicklung beim Zerfall radioaktiver Elemente ließ das Innere aufschmelzen. Dadurch kam es zu einer Stofftrennung: Die schweren Elemente, vor allem Nickel und Eisen, die insgesamt ein Drittel der Erdmasse ausmachen, sanken ab und ballten sich zu einem metallischen Kern zusammen, die leichteren Stoffe, besonders Silicate, stiegen an die Oberfläche.

Übrigens: Ob die Erde jemals völlig aufgeschmolzen war, ist nicht sicher. Vermutlich war diese chemische Zonierung etwa bis 100 Mio. Jahre nach der Geburt der Erde abgeschlossen. Es hatte sich eine Schalenstruktur herausgebildet.

Illustration einer Mikroskopieaufnahme von stäbchenförmigen Bakterien oder Archaeen
Wissenschaft

Wie Archaebakterien Energie aus Wasserstoff gewinnen

Wissenschaftler haben ein grundlegendes Rätsel der Biologie gelüftet: Wie der Stoffwechsel der Archaeen funktioniert. Demnach gewinnen diese urtümlichen Mikroorganismen Energie mithilfe von speziellen Enzymen, die Wasserstoff umwandeln und herstellen. Diese Strategie hat den Einzellern über Milliarden Jahre hinweg das Überleben...

Mars, Universum, Weltraum
Wissenschaft

Schutz vor kleinen Aliens

Planetenschützer wollen nicht nur fremde Organismen von der Erde fernhalten. Sie bewahren auch andere Himmelskörper vor irdischen blinden Passagieren. von KAI DÜRFELD Nur von einem Ort im Universum wissen wir, dass dort Leben existiert: von unserer Erde. Doch die Suche im All hat gerade erst begonnen. Und man kennt einige...

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