Gesundheit A-Z

Cholesteatom

eine gutartige Geschwulst im Bereich des Mittelohrs, die aus Granulations- und Bindegewebe sowie aus Plattenepithelzellen besteht. Ein Cholesteatom kann angeboren sein, meistens entsteht es jedoch infolge eines Entzündungsreizes im Mittelohr (z. B. bei Tubenventilationsstörungen) oder einer Perforation des Trommelfells. Ein Cholesteatom wächst tumorartig, was eine Zerstörung der Knochen und eine eitrige Entzündung zur Folge hat. Symptome sind Hörstörungen, Ausfluss aus dem Ohr sowie ein Defekt im Trommelfell. Ein Cholesteatom kann in umgebende Strukturen einbrechen, was entsprechende Komplikationen zur Folge hat, z. B. eine Zerstörung der Gehörknöchelchen mit einer Schallleitungsschwerhörigkeit, ein Einbruch in den Kanal des Fazialisnervs mit nachfolgender Fazialislähmung, ein Durchbruch in die Hirnhäute mit einer nachfolgenden Meningitis oder ein Druchbruch ins Labyrinth, was Schwindel und Gleichgewichtsstörungen auslöst. Ein Cholesteatom muss operativ ausgeräumt und mit Antibiotika behandelt werden.
Phytoplankton, Meer
Wissenschaft

Transport in die Tiefe

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Lystrosaurus
Wissenschaft

Das große Sterben

Gigantische Vulkanausbrüche und eine anschließende Klimakatastrophe führten vor 252 Millionen Jahren zum größten Artensterben der Erdgeschichte. Doch neue Forschungsergebnisse zeigen: Weit mehr Arten als bisher gedacht haben die Apokalypse überlebt. von TIM SCHRÖDER Es muss die Hölle gewesen sein. Ringsumher riss die Erde auf....

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