Lexikon
Mạkuladegeneration
meist altersabhängige Netzhautschädigung (Abkürzung AMD) im Bereich des gelben Flecks (Macula lutea), die zu einer fortschreitenden Beeinträchtigung des zentralen Sehens, d. h. der Sehschärfe, führt. Dabei bleibt zwar die Orientierungsfähigkeit im Raum erhalten, aber das Erkennen von Gesichtern, Lesen, Fernsehen oder Autofahren werden unmöglich. Man unterscheidet die häufigere langsam fortschreitende trockene Makuladegeneration, für die es bisher keine Behandlung gibt, von einer dramatisch sich verschlechternden feuchten Makuladegeneration. Für Letztere existieren verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, etwa der Einsatz von Laserlicht, der aber nur bei einem Teil der Patienten anwendbar und wirksam ist. Daneben gibt es verschiedene Medikamente, die dem Patienten wiederholt ins Auge injiziert werden müssen und das Fortschreiten der Erkrankung aufhalten bzw. zu einer Verbesserung des Sehens führen können.
Wissenschaft
»Wir brauchen Kernkraft für die Industrie und erneuerbare Energie für die Haushalte«
Der Schweizer Wissenschaftler Horst-Michael Prasser erklärt, was kleine, modulare Reaktoren auszeichnet und ob sich ihr Einsatz lohnt. Das Gespräch führte Martin Angler Große Konzerne wie Amazon und Google bestellen Prototypen kleiner, modularer Kernreaktoren, sogenannter SMR. Was ist da los? Ganz einfach. Die brauchen...
Wissenschaft
Metaatome statt Linsen
Dank sogenannter Metalinsen lassen sich Optiken vollkommen neu aufbauen sowie kompakter und günstiger herstellen. Künftig könnten sie etwa die Kamera-module in Smartphones ersetzen. von MICHAEL VOGEL In einem Smartphone stecken Dinge, deren Bedeutung vielen Menschen gar nicht bewusst ist. Dazu gehört in manchen Handy-Modellen...
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