Lexikon
Multiplikạtor
[
lateinisch
]in der Wirtschaftswissenschaft: ein Instrument der makroökonomischen Theorie: In der bekanntesten Form als Investitionsmultiplikator kennzeichnet er die Tatsache, dass durch eine Zusatzinvestition eine Änderung in der Höhe des Volkseinkommens eintreten kann, die ein Mehrfaches der Investitionsänderung ausmacht. Wird etwa von den Zusatzeinkommen stets die Hälfte gespart, ergibt sich nach der Formel für den Grenzwert der geometrischen Reihe der Multiplikatorwert 2. Beispiel: Zusatzinvestition = 1 Mio., damit zusätzlich geschaffenes Einkommen = 1 Mio., zusätzliche Konsumausgaben 50% des Einkommens; die Einkommenskette lautet: 

Wissenschaft
Auf der Stresswelle
Was mit wenigen Hormonmolekülen im Hypothalamus beginnt, vervielfacht sich zu einer Cortisol-Flut, die unseren Körper überschwemmt. von SIGRID MÄRZ Mit gerade einmal vier Gramm ist der Hypothalamus ein Leichtgewicht, vor allem im Vergleich zum Gehirn insgesamt, das es auf etwa 1,4 Kilogramm bringt. Und dennoch enthält dieser...
Wissenschaft
Gefrierender Schneematsch verletzt Eisbär-Pfoten
Durch den Klimawandel herrschen in der hohen Arktis häufiger Bedingungen, unter denen Schnee und Eis zunächst antauen und dann wieder gefrieren. Dieser Wechsel ist ein Problem für die Eisbären: Der Schneematsch sammelt sich zwischen den Ballen ihrer Pfoten. Wenn er wieder gefriert, kann das Eis tiefe, blutende Schnitte...