Gesundheit A-Z

Acrylamid

Acrylsäureamid
CH2=CH–CO–NH2, giftige und Krebs erzeugende organische Verbindung, die bei bestimmten Erhitzungsvorgängen entsteht. Seit 2002 ist bekannt, dass Acrylamid als unerwünschtes Nebenprodukt beim Frittieren, Braten und Rösten stärkehaltiger Produkte entsteht. Daher ist es z. B. in Pommes frites, Kartoffelchips, Cornflakes, Knäckebrot und verschiedenen Keksen in unterschiedlichen Konzentrationen enthalten. Der Acrylamidgehalt der Produkte kann durch Veränderungen des Produktionsvorgangs reduziert werden. Über die Auswirkungen von durch die Nahrung zugeführtem Acrylamid auf den menschlichen Organismus gibt es noch keine abschließend gesicherten Erkenntnisse. Ein offizieller Grenzwert für Lebensmittel wurde daher bisher nicht festgelegt.
Nervenfasern im Tumor
Wissenschaft

Nerven-Blockade gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs?

Tumore der Bauchspeicheldrüse sind stark von Nervenfasern durchzogen. Eine Studie an Mäusen zeigt nun, dass der Krebs die Genaktivität der Nerven zu seinen Gunsten umprogrammiert. Das fördert sein Wachstum und hilft ihm dabei, dem Immunsystem zu entgehen. Zerstörten die Forschenden die Nervenverbindungen zum Tumor, wurde dieser...

Milch, Laktose, Laktoseintoleranz
Wissenschaft

Das weiße Gold

Milch war in den zurückliegenden rund 8000 Jahren ein wichtiger Treibstoff für die Entwicklung der Menschheit.

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