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Acrylamid
AcrylsäureamidCH2=CH–CO–NH2, giftige und Krebs erzeugende organische Verbindung, die bei bestimmten Erhitzungsvorgängen entsteht. Seit 2002 ist bekannt, dass Acrylamid als unerwünschtes Nebenprodukt beim Frittieren, Braten und Rösten stärkehaltiger Produkte entsteht. Daher ist es z. B. in Pommes frites, Kartoffelchips, Cornflakes, Knäckebrot und verschiedenen Keksen in unterschiedlichen Konzentrationen enthalten. Der Acrylamidgehalt der Produkte kann durch Veränderungen des Produktionsvorgangs reduziert werden. Über die Auswirkungen von durch die Nahrung zugeführtem Acrylamid auf den menschlichen Organismus gibt es noch keine abschließend gesicherten Erkenntnisse. Ein offizieller Grenzwert für Lebensmittel wurde daher bisher nicht festgelegt.
Wissenschaft
Ammoniak statt Wasserstoff?
Während für die Energiewende weiterhin große Hoffnungen auf Wasserstoff als Energieträger ruhen, rückt ein weiterer „Wundertreibstoff“ zunehmend in den Blick der Energiewirtschaft: Ammoniak. Diese chemische Verbindung aus einem Stickstoffatom und drei Wasserstoffatomen (kurz NH3), als Energieträger zu verwenden, ist keine ganz...
Wissenschaft
So sahen die Hände der frühen Homininen aus
Vor etwa 1,5 Millionen Jahren lebten mehrere Vormenschen-Gruppen in Afrika, darunter Vertreter des Paranthropus boisei. Von diesem entfernten Verwandten des modernen Menschen haben Paläontologen nun ein ungewöhnliches Set an fossilen Knochen entdeckt. Unter den Fundstücken sind erstmals auch Handknochen von Paranthropus boisei....