Lexikon
Polyacrylamịd
[das; griechisch]
Abkürzung PAA; Klasse von Makromolekülen, die durch meist radikalisch ausgelöste Polymerisation von Acrylamid-Monomeren entstehen. Polyacrylamid-Gele werden durch Quervernetzung mit bestimmten bifunktionellen Verbindungen erhalten. Diese Gele haben je nach Zusammensetzung eine bestimmte Porengröße und werden zur Gelelektrophorese (Abkürzung PAGE) oder Gelchromatographie von Makromolekülen eingesetzt. Weitere Verwendung findet Polyacrylamid als Flockungsmittel, zur Erhöhung der Reißfestigkeit von Papier, als Verdickungsmittel für Flutwässer sowie bei der tertiären Erdölförderung.
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