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Wie wurde der Stürmer und Dränger zum gefeierten Dichterfürsten?

Johann Wolfgang Goethe, 1749 in Frankfurt a. M. geboren, kam nach dem Jurastudium in Leipzig und seit 1770 in Straßburg, wo ihn die Liebe zu Friederike Brion zu stürmischen Gedichten inspirierte, auf Einladung des Herzogs Carl August 1775 als juristischer Berater, später als Minister nach Weimar. Hier bändigten dessen Mutter Anna Amalia, vor allem aber die gebildete und im höfischen Leben erfahrene Charlotte von Stein den jungen Stürmer und Dränger.

Deren Liebe und den Staatspflichten entzog sich Goethe auf seiner Italienreise 1786–1788, nach der er sich in Weimar fast nur noch der Kunst – eigenen Schöpfungen sowie der Leitung des Hoftheaters – zu widmen hatte. Er holte die wenig standesgemäße Christiane Vulpius in sein Haus, die er erst 1806 heiratete. Bis zu seinem Tod wurde Weimar – vor allem dank Goethes produktiver Freundschaft mit Schiller – zum Mekka aller geistig Interessierten.

Frau, Balance, Yoga
Wissenschaft

Die Rolle der Faszien

Lange waren die zum Bindegewebe gehörenden Faszien in Deutschland nur in der Alternativmedizin ein Thema. Anders als im anglo-amerikanischen Raum, blieb die hiesige Schulmedizin distanziert. Doch das hat sich geändert – durch neue profunde Studien. von ROLF HEßBRÜGGE Für Medizinstudenten im Präparierkurs waren Faszien früher nur...

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Wissenschaft

Unser unzuverlässiges Gedächtnis

Warum wir unseren Erinnerungen zuweilen nicht trauen können, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Polizisten können ein Lied davon singen: Was Augenzeugen eines Unfalls oder Verbrechens im Brustton der Überzeugung behaupten, gesehen zu haben, muss keinesfalls stimmen. Dazu sind unsere Erinnerungen viel zu fehlerhaft und störanfällig....

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