Wissensbibliothek
Djibouti
Wirtschaft
Wovon leben die Menschen?
Djibouti hat keine abbauwürdigen Bodenschätze, Industrie ist kaum vorhanden und die Landwirtschaft leidet unter dem extremen Wassermangel.
Wirtschaftlicher Mittelpunkt ist die Hauptstadt Djibouti, die eine bedeutende Rolle im Handel und Seeverkehr spielt.
Landesnatur
Was ist am Klima extrem?
Der kleine Wüstenstaat am Horn von Afrika gehört zu den heißesten Gebieten der Erde. Die Temperaturen liegen im Durchschnitt zwischen 26 °C und 36 °C, die jährliche Niederschlagsmenge bei nur 130 mm. Die Lage des Landes gegenüber des Jemen ist strategisch bedeutsam.
Geschichte
Wer war Kolonialmacht?
1862 erwarb Frankreich einen ersten Stützpunkt und schloss 1896 die Gebiete an der Afar- und Issaküste zur Kolonie Französisch-Somaliland zusammen.
1958 und 1967 sprach sich die Mehrheit der Bevölkerung für den Verbleib bei Frankreich aus. Erst 1977 wurde Djibouti in die Unabhängigkeit entlassen. Die Regierung stellt die Bevölkerungsmehrheit der Issa, wodurch die Spannungen zwischen den Volksgruppen eskalierten und sich zu einem Bürgerkrieg ausweiteten. 1994 schloss die Regierung ein Friedensabkommen mit den Afar-Rebellen, die in der Folgezeit an der politischen Macht beteiligt wurden. Präsident ist seit 1999 Ismail Omar Guelleh.
Fischfang als Wegbereiter für die Maya?
In Mittelamerika lebten schon vor tausenden Jahren Jäger und Sammler. Offenbar waren diese Menschen auch versierte Fischer, wie ein neuer Fund nun nahelegt. In einem artenreichen Feuchtgebiet in Belize haben Anthropologen Überreste eines ausgedehnten Grabensystems entdeckt, das bereits vor rund 4000 Jahren dem Fischfang diente....
Luft nach oben
Besonders in Städten ist die Luft mit Schadstoffen belastet. Es gibt viele Versuche, sie davon zu säubern – mit fraglichem Erfolg. von FRANK FRICK Die Corona-Lockdowns bedeuteten für viele Menschen verringerte Aktivität – in der Freizeit und beruflich. Nicht so für Atmosphärenforscher, ganz im Gegenteil: Der Rückgang des Verkehrs...