Lexikon
Voodoo
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Wodu, französisch Vaudouhaitianisch-kreolisch; vu'du
]Sammelbezeichnung für religiöse Kulte, die mit der Versklavung der westafrikanischen Stammesbevölkerung in die Kolonien der Neuen Welt gelangten und sich dort eigenständig weiterentwickelten. Sie sind besonders im afrokaribischen Raum (Haiti), aber auch in Brasilien, auf Kuba, der Dominikanischen Republik, in den Südstaaten der USA sowie in jüngerer Zeit wieder in Westafrika verbreitet. Der Voodoo verbindet Elemente der westafrikanischen Religionen mit Elementen des Katholizismus, weswegen neben den Voodoo-Gottheiten auch der christliche Gott verehrt wird. Im Mittelpunkt stehen die so genannten Loas (Gottheiten oder „Geheimnisse“), die den Individuen oder Gruppen als Helfer, Beschützer und Ratgeber dienen; neben ihnen werden auch Totengeister (Zombies) verehrt. Die Gottheiten und Geister werden von initiierten Mitgliedern einer Kultgruppe in bestimmten Ritualen wie Trancetänzen, Opfergaben (auch Tieropfer) oder Totenkulten beschworen; an der Spitze einer Kultgruppe steht eine Priesterin oder ein Priester. Die Götter und Riten teilen sich je nach Herkunft der Anhänger (Angola, Kongo usw.) in so genannte Voodoo-Nationen auf.
Wissenschaft
Flüchtige Dogmen
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Wissenschaft
Ultraharte Weichtier-Zähne
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